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Rime 230. Perché tuo gran bellezze al mondo sièno
#1
Perché tuo gran bellezze al mondo sièno
in donna più cortese e manco dura,
prego se ne ripigli la natura
tutte quelle c’ognor ti vengon meno,

  e serbi a riformar del tuo sereno
e divin volto una gentil figura
del ciel, e sia d’amor perpetua cura
rifarne un cor di grazia e pietà pieno.

  E serbi poi i mie sospiri ancora,
e le lacrime sparte insieme accoglia
e doni a chi quella ami un’altra volta.

  Forse a pietà chi nascerà in quell’ora
la moverà co’ la mie propia doglia,
né fie persa la grazia c’or m’è tolta.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



Auf dass in mild'rem Wesen hier verbleibe,
Als meine Herrin, ihrer Reize Zier,
So fleh' ich: nimm, Natur, sie wieder dir,
Wenn sie die Zeit entreisst dem schönen Leibe.

Aus diesen Reizen bild' dem hehren Weibe
Ein himmlisch Wesen nach, und für und für
Sei Liebe nun bemüht, zu formen ihr
Ein Herz, das sie zu Huld und Mitleid treibe.

Ach! sammle meine Seufzer auch und Thränen,
Und gieb sie Jenem, der in künft'gen Tagen
Bestimmt, der Theuren Ebenbild zu lieben;

Vielleicht rührt einst das Herz er seiner Schönen
Mit meinem eignen Gram, mit meinen Klagen,
Dann strahlt ihm Huld, die mir versagt geblieben.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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