11.06.2026, 12:00
Franz Friedrich Apollonius
Freiherr von Maltitz
1795 - 1870
Oft empor vom Staube sich zu schwingen
Strebt die Seele; doch das ird’sche Band
Fesselt sie mit rauher Eisenhand;
Und zu ihrem hohen Ziel zu dringen
Will der tiefgebeugten nicht gelingen.
Aber ist dies Streben nicht ein Pfand,
Daß wir in der Erde niederm Tand,
Deren Ketten drückend uns umschlingen,
In des Glückes falschem Traumgesicht
Und in Freuden, die so schnell verschwinden,
Nicht die Heimath unsres Wesens finden? –
Unser Augen harrt ein ew’ges Licht,
Und die Sehnsucht, die wir hier empfinden,
Soll die schöne Zukunft uns verkünden.
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Freiherr von Maltitz
1795 - 1870
Oft empor vom Staube sich zu schwingen
Strebt die Seele; doch das ird’sche Band
Fesselt sie mit rauher Eisenhand;
Und zu ihrem hohen Ziel zu dringen
Will der tiefgebeugten nicht gelingen.
Aber ist dies Streben nicht ein Pfand,
Daß wir in der Erde niederm Tand,
Deren Ketten drückend uns umschlingen,
In des Glückes falschem Traumgesicht
Und in Freuden, die so schnell verschwinden,
Nicht die Heimath unsres Wesens finden? –
Unser Augen harrt ein ew’ges Licht,
Und die Sehnsucht, die wir hier empfinden,
Soll die schöne Zukunft uns verkünden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

