17.06.2026, 09:16
Schlummergott
Wer bist du, sanfter Geist, der mich begrüßt,
So oft mir naht mit schmeichelnd süßem Kosen,
Das Haupt bekränzt mit dunklen Schlummerrosen,
Mit leisem Lied die Muse mir versüßt?
Wenn mich des Alters öder Weg verdrießt,
wenn Schicksalsstürme durch die Lüfte brausen,
Klingt hold dein Schlummerlied durch Angst und Grausen,
Bis sich mein müdes Auge willig schließt.
Du neigst dein Antlitz lieblich über mich,
Dein sanfter Odem kühlt das wunde Herz,
In milder Dämmerung erlischt des Lebens Schmerz.
Dann senkst du lächelnd den Mohnblumenstengel,
In süßem Traum erkenn’ ich endlich dich –
Du Schlummergott, nun bald mein Todesengel
.
Wer bist du, sanfter Geist, der mich begrüßt,
So oft mir naht mit schmeichelnd süßem Kosen,
Das Haupt bekränzt mit dunklen Schlummerrosen,
Mit leisem Lied die Muse mir versüßt?
Wenn mich des Alters öder Weg verdrießt,
wenn Schicksalsstürme durch die Lüfte brausen,
Klingt hold dein Schlummerlied durch Angst und Grausen,
Bis sich mein müdes Auge willig schließt.
Du neigst dein Antlitz lieblich über mich,
Dein sanfter Odem kühlt das wunde Herz,
In milder Dämmerung erlischt des Lebens Schmerz.
Dann senkst du lächelnd den Mohnblumenstengel,
In süßem Traum erkenn’ ich endlich dich –
Du Schlummergott, nun bald mein Todesengel
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

