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Jenseitige Gedanken
#1
Jenseitige Gedanken

Wie lange, lange wär’ ich schon verdorben,
Wenn an versagten Wünschen man verdürbe,
Wenn man an unerfüllter Hoffnung stürbe,
Wie lange, lange wär’ ich schon gestorben!

Entsagung hab’ ich mir statt Tod erworben,
Das Kleinod, was man anders nicht erwürbe,
Doch ward im Kampf die Lebenskraft mir mürbe,
Schon bin ich halb der Erde abgestorben.

Der sonst so feste Tritt beginnt zu schwanken,
Der Blick wird trübe, stumpf das scharfe Ohr,
Die Zeit versinkt, das Ew’ge steigt empor.

Die Morgendämmerung der neuen Welt
Erzittert schon am nächt’gen Sternenzelt,
Erweckt in mir jenseitige Gedanken.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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