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Unbestand
#1
Unbestand

Die Sonne steigt empor! Der Erdenwahn
Fällt, wie die gift’gen Nebel niedersinken,
Die Seele jauchzt, die reine Lust zu trinken,
Unschuldbeschwingte Gottgedanken nah’n!

Und heller wird der ew’gen Liebe Plan,
Der Gottesweisheit weicht das eitle Dünken,
Von fern die ew’gen Seligkeiten winken,
Die Gnade hebt den Sünder himmelan!

Und jede Fiber strebt empor, hinauf!
Für dieser welt Sirenenlieder taub,
Zum Himmel will die müde Seele ziehen!

Da wacht das wilde Thier im Menschen auf,
Und lechzt nach Luft und brüllt nach Fraß und Raub,
Unreine Geister nah’n, die Engel fliehen!



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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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