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Antiromantiker
#1
Antiromantiker

Wie die Romantik euer Spott getroffen,
Und euer gift’gen Federn Geißelhiebe!
Sie glaubte doch an eine ew’ge Liebe,
Sah hoffnungsvoll den Himmel selig offen.

Ihr glaubt nicht, wo bliebe da das Hoffen?
Und hofft ihr nicht, sagt, wo die Liebe bliebe?
Ihr kennt nur noch des Thieres niedre Triebe,
Der Seele Theil ist im Genuß ersoffen.

Wie brüllte euch der Pöbel Beifall zu,
Den neuen Priestern und den neuen Göttern;
Der Tempel ist erfüllt mit eitel Spöttern.

Nun habt ihr vor dem Ideale Ruh’
Und thront bequem – doch eine Geisterhand
Schreibt euer „Mene Tekel“ an die Wand.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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