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April
#1
April

Du schüttelst spöttisch deine Ringellöckchen
Und eis’ger Hauch erstarrt die junge Liebe,
Der süßen Hoffnung zarte, frische Triebe
Krön’st du statt Blüten mit eiskalten Flöckchen.

Kaum hebt sich aus dem Schnee das erste Glöckchen,
Ach, daß es lieber noch verborgen bliebe,
Braust Hagelwetter, wildes Sturmgeschniebe,
Die Krone senkt das arme Blumenstöckchen.

Dazwischen dann und wann ein Sonnenblickchen,
So schmeichelnd warm und so verlockend mild,
Weh Jedem, der sein Sehnen träumt erfüllt!

So kenn’ ich alle deine Schelmenstückchen
Und doch, dein wetterwendischer April,
Er schickt mich Narren stets wohin er will!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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