24.05.2026, 02:02
Liebe und ihr Schatten
Unendlich glüht mir Glück an deiner Brust
Im Rausch des Frühlings, Traum der Winternächte.
Daß Liebe solche hellen Freuden brächte
Wie Sonne, war zuvor mir kaum bewußt.
Dank ist das Opfer an die Himmelsmächte,
Die unser Schicksal brauen, Leid und Lust,
Wie wir es tief im Inneren gemußt.
Doch nah ist auch der Rand der dunklen Schächte:
Das Glück der Liebe ist von Angst bedroht
Vor jener Stunde, die zwei Herzen scheidet.
Denn einmal taucht empor der strenge Tod,
Der Leben unvermerkt von Leben schneidet,
Daß stumm das Überlebende die Not
Der bitteren Verlassenheit erleidet.
Unendlich glüht mir Glück an deiner Brust
Im Rausch des Frühlings, Traum der Winternächte.
Daß Liebe solche hellen Freuden brächte
Wie Sonne, war zuvor mir kaum bewußt.
Dank ist das Opfer an die Himmelsmächte,
Die unser Schicksal brauen, Leid und Lust,
Wie wir es tief im Inneren gemußt.
Doch nah ist auch der Rand der dunklen Schächte:
Das Glück der Liebe ist von Angst bedroht
Vor jener Stunde, die zwei Herzen scheidet.
Denn einmal taucht empor der strenge Tod,
Der Leben unvermerkt von Leben schneidet,
Daß stumm das Überlebende die Not
Der bitteren Verlassenheit erleidet.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

