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Vertreibung
#1
Vertreibung

Doch war der süße Apfel kaum verschlungen,
Da überfällt sie beide ängstlich Grauen,
Und sie erschrecken, daß sie nackt sich schauen,
Von Schuld und Scham zum erstenmal durchdrungen.

der Schlange Schmeichelworte sind verklungen;
Die Sonne sinkt am Himmelsdom dem blauen,
Und Abendschatten leise niederthauen,
Die Sünder flieh’n in tiefe Dämmerungen.

Aus Eden weisen sie des Herren Worte
Und ewig wehrt der Cherub seine Pforte.
Hinausgestoßen in des Lebens Noth

Verfällt der Mensch der Sünde und dem Tod.
Zur Schlange aber sprach der Herr: „Zum Lohn
Zertritt dir einst den Kopf des Weibes Sohn!“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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