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Der Prediger
#1
Du predigst uns der Dinge Eitelkeit,
So weit sie reichen unter Gottes Sonne,
Denn was sich immer zum Genuß uns beut,
Es welkt dahin, bracht’ es auch süße Wonne.

Nur wenn die Seele sich dem Herrn ergiebt,
An ihm mit voller, ganzer Lust zu hangen,
Wird, weil des Lebens höchstes Gut sie liebt,
Von ewgen Friedensarmen sie umfangen.

Drum harre Jeder mit getrostem Muth
Der Zeit, wo aus des Lebens Labyrinthen
Er wird, geführt von Gottes sichrer Hut,
Den Weg zum stillen Friedensschooße finden.

Und gern folg’ er dem weisheitsvollen Wort,
Das mahnend tönt durch alle Zeiten fort.
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