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Gemminger. Karl: An Sie
#1
Karl Gemminger
1790 - ?


An Sie

Wer kennt Sie nicht, die Hohe, Die ich meine,
Der Tugend schönstes Bild, das im Beglücken
Millionen Dankesthränen herrlich schmücken,
Wer kennt die Mutter nicht, die Engelsreine?

Nichts kann dem Pfad des Wohlthuns Sie entrücken,
Mit jeder Tugend lebt sie im Vereine,
Damit als Engel jedem sie erscheine
Mit Mitgefühl, zur Hülfe, zum Entzücken.

Das beste Herz - es ist uns nicht gestorben,
Es lebt ererbt fortan im Mutterherzen,
Denn Karoline heilt ja alle Schmerzen.

Durch Ihres Wohlthun's ewig reiche Staaten,
Vom Schatten des "Gesegneten" beraten
Hat Sie den Namen Mutter sich erworben.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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