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Mond und Stern
#1
Mond und Stern

O brächte doch ein Engel allen Müden
So süßen Trost, so tiefe, tiefe Ruh’,
Wie mir dein Blick, du Heißgeliebte, du,
Für alle Nacht, für alle Noth beschieden.

So weht Orangenblütenduft vom Süden
Dem Schiffer auf der öden See mir zu,
Ja, was ich immer denke, was ich thu’,
Du bleibst mein Ziel, der Seele Licht hienieden.

Siehst du den Mond am hohen Himel schweben?
Von weitem folgt ihm nach ein blasser Stern,
Ihn zu erreichen ist sein einzig Streben.

Doch ein Gesetz des Himmels hält ihn fern!
So silberhell, so leuchtend, keusch und rein,
Bist du, mein Mond! Laß deinen Stern mich sein.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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