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Verlornes Paradies
#1
Verlornes Paradies

Ein Engel fragt mich: „Willst du mit mir geh’n?“
Wie blendet mich sein leuchtend Liljenkleid!
„Verlaß der Erde nichtig Lust und Leid,
Des Himmels Sterne sollst du näher seh’n!“

Da blick ich aufwärts zu den steilen Höh’n,
Den Sternen nahe, doch so himmelweit
Von allen Blumen holder Zeitlichkeit,
Von meinem trauten Thal, so heimlich schön!

Mein sterblich Auge füllen heiße Thränen,
Ein heilig Wollen und ein irdisch Wähnen,
Trennt Leib und Seele mit des Cherub’s Schwert,

Der meines Eden Rosenthor mir wehrt!
Ach! mußtest du mich mit mir selbst entzweien
Und deine Schwingen darfst du mir nicht leihen!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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