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Rime 042. Dimmi di grazia, Amor, se gli occhi mei
#1
Dimmi di grazia, Amor, se gli occhi mei
veggono ’l ver della beltà c’aspiro,
o s’io l’ho dentro allor che, dov’io miro,
veggio scolpito el viso di costei.

  Tu ’l de’ saper, po’ che tu vien con lei
a torm’ogni mie pace, ond’io m’adiro;
né vorre’ manco un minimo sospiro,
né men ardente foco chiederei.

  - La beltà che tu vedi è ben da quella,
ma cresce poi c’a miglior loco sale,
se per gli occhi mortali all’alma corre.

  Quivi si fa divina, onesta e bella,
com’a sé simil vuol cosa immortale:
questa e non quella agli occhi tuo precorre. -
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



"Sprich Amor, ist es Wahrheit, ist's ein Wähnen,
Dass Götterpracht der Herrin Antlitz schmückt,
Vielleicht hat mich ein inn'res Bild entzückt
Vielleicht sah ich ein Ideal des Schönen?"

"Du weisst es, denn du kamst mit ihr; mein Sehnen
Entfachst nur du, nur du hast mich berückt;
Doch fleh ich, trotz der Qual, die mich bedrückt,
Nicht mindre diese Flammen, diese Thränen!"

""Die Schönheit, die du siehst, entstammt der Erde,
Doch wächst ihr Glanz, steigt sie zu höhern Sphären;
Durch deine Augen tritt sie in die Seele;""

""Und diese, dass gleich ihr unsterblich werde
Die Schönheit, nimmt sie auf, sie zu verklären;
So laut're Schönheit siehst du, ohne Fehle!""

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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