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August
#1
August

Wann durch das Feld die blanken Sensen klingen,
Wann sich die hohen goldnen Halme neigen,
Wann um den Aehrenkranz in wilden Reigen
Die Schnitter mit den Schnitterrinnen springen:

Dann will ein Jeder um die Stirne schlingen
Ein buntes Band und sich als Mäher zeigen;
Wer ist so arm, daß er sich nicht zu eigen
Ein Saatenfeld und samen könnt’ erringen?

Die Hoffnung pflügt für Alle das Gefilde,
Und flinke Wünsche streu’n mit vollen Händen
Die Körner in den weichen Schooß der Erden.

Dir ist das Jahr mit den zwölf Monden milde,
D’rum will ich dir die schärfste Sichel spenden,
Die nimmer stumpf soll in der Ernte werden.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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