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Die Toskanischen Sonette
#42
Die tief und wunderbar begonnen sind,
Toskanas nie erschöpfte Liebes-Träume,
Umspielen mich mit jedem lauen Wind
Im Kerzen-Dämmer dieser stillen Räume.

Die Flammen ruhn, trostvolle Abendgäste,
Auf weißem Schaft — Mitfühlende — und blühn.
Im offnen Tore schwanken Ölbaumäste
Auf einem Himmel fern und silbergrün.

Wie lehnt mein Sehnen sich der Nacht entgegen,
Die mir geheiligt ist, seit jener großen.
Unsäglich angefüllten, namenlosen. .

So wie ich damals dir im Schoß gelegen.
Liegt nun mein Leben tief in Dunkels Schoß:
Sich selbst Geheimnis, durch Geheimnis groß.
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Die Toskanischen Sonette - von ZaunköniG - 20.04.2014, 14:05

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