20.05.2026, 00:10
Wendung
Aus Unglück wurde Glück. Ich sag's nicht laut.
Ich hatte mich an Glück schon satt getrunken,
Bis ich ernüchtert aus dem Rausch gesunken.
Leicht wird es bitter, daß dem Munde graut.
Nun haben Augen innig mir gewunken,
Aus denen süß ein reiner Himmel blaut
Und noch nach Jahren wie im Anfang taut,
Und mir im Blute perlt der gleiche Funken.
Nach Täuschung, einem nie versiegten Leid,
Nach einem Traum, der mir das Herz geblendet,
Gibt mir die Liebe treueres Geleit.
Ein altes Mißgeschick hat sich gewendet.
Nun lodre, Flamme, in die Ewigkeit,
Daß sich die Glut zu klarem Licht vollendet.
Aus Unglück wurde Glück. Ich sag's nicht laut.
Ich hatte mich an Glück schon satt getrunken,
Bis ich ernüchtert aus dem Rausch gesunken.
Leicht wird es bitter, daß dem Munde graut.
Nun haben Augen innig mir gewunken,
Aus denen süß ein reiner Himmel blaut
Und noch nach Jahren wie im Anfang taut,
Und mir im Blute perlt der gleiche Funken.
Nach Täuschung, einem nie versiegten Leid,
Nach einem Traum, der mir das Herz geblendet,
Gibt mir die Liebe treueres Geleit.
Ein altes Mißgeschick hat sich gewendet.
Nun lodre, Flamme, in die Ewigkeit,
Daß sich die Glut zu klarem Licht vollendet.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

