12.04.2026, 01:25
Stimmen des Innern
Mein Innres klagt: O Schicksal! Himmelsmächte!
Was soll mir all dies Ringen, Kämpfen, Trachten?
Was mit mir selbst die grimmen Geistesschlachten?
Was gen Pygmän die qualvollern Gefechte?
Mein Körper stöhnt: Ihr unrastschwangern Nächte,
In Wollust erst und dann in Pein durchwachten!
Wozu dies Brennen, Lechzen, Dürsten, schmachten,
das mir den Gott im Busen macht zum knechte?
Mein Schicksal ruft: Erlebe! Juble! Leide!
Kenn’ Höll’ und Himmel, Leben sind sie beide!
Bis tiefst zum Grunde leer’ das Daseins Schale!
Mein Stern erglänzt: - zum Segen deinem Werke,
Zum Wachstum mir, zu meines Glanzes Stärke,
Daß ich nur glüh’, daß weit mein Licht einst strahle!
Mein Innres klagt: O Schicksal! Himmelsmächte!
Was soll mir all dies Ringen, Kämpfen, Trachten?
Was mit mir selbst die grimmen Geistesschlachten?
Was gen Pygmän die qualvollern Gefechte?
Mein Körper stöhnt: Ihr unrastschwangern Nächte,
In Wollust erst und dann in Pein durchwachten!
Wozu dies Brennen, Lechzen, Dürsten, schmachten,
das mir den Gott im Busen macht zum knechte?
Mein Schicksal ruft: Erlebe! Juble! Leide!
Kenn’ Höll’ und Himmel, Leben sind sie beide!
Bis tiefst zum Grunde leer’ das Daseins Schale!
Mein Stern erglänzt: - zum Segen deinem Werke,
Zum Wachstum mir, zu meines Glanzes Stärke,
Daß ich nur glüh’, daß weit mein Licht einst strahle!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

