04.05.2026, 07:51
In der Übersetzung von
Johann Gottlob Regis
CV.
Nicht Götzendienst nennt meine Liebe! Nimmer
Betrachtet als mein Götzenbild den Freund:
Denn all mein Singen, all mein Loben, immer
Von einem, nur auf einen ist’s gemeint.
Gut ist mein Liebling heut, ist morgen gut;
Ein seltnes Wunder treuer Freundespflicht;
Und so, erfüllt von immer gleichem Mut,
Bedarf nicht der Veränd’rung mein Gedicht.
Schön, gut, und wahr ist all mein Gegenstand;
Schön, gut, und wahr, verändert nur nach Namen;
In einem drei: welch weites Wunderland!
In ihrem Wechsel aller Dichtung Samen.
Schön, gut, und wahr; sie leben oft zerstreut:
In einem nimmer, bis auf unsre Zeit.
.
Johann Gottlob Regis
CV.
Nicht Götzendienst nennt meine Liebe! Nimmer
Betrachtet als mein Götzenbild den Freund:
Denn all mein Singen, all mein Loben, immer
Von einem, nur auf einen ist’s gemeint.
Gut ist mein Liebling heut, ist morgen gut;
Ein seltnes Wunder treuer Freundespflicht;
Und so, erfüllt von immer gleichem Mut,
Bedarf nicht der Veränd’rung mein Gedicht.
Schön, gut, und wahr ist all mein Gegenstand;
Schön, gut, und wahr, verändert nur nach Namen;
In einem drei: welch weites Wunderland!
In ihrem Wechsel aller Dichtung Samen.
Schön, gut, und wahr; sie leben oft zerstreut:
In einem nimmer, bis auf unsre Zeit.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

