01.06.2026, 07:33
Der feste Standpunkt
Ach, welchem Meister ist zuletzt zu trauen?
Der uns beweist, das Leben sei zu hassen?
Der’s lehrt epikuräisch zu verprassen?
Dem Lust das Dasein, oder dem’s ein Grauen?
Der Tempel fällen rät, der Tempel bauen?
Der den Propheten folgen, der den Massen?
Der allem trotzen, der sich anzupassen?
Der blonder Häupter Tun, der Sinn der grauen?
Mir sagt mein guter Geist: Laßt uns gelassen
In diesen Hexenkessel niederschauen
Und alles Leben biologisch fassen:
Was lebt und leben läßt, ist das Gesunde,
So spricht Natur, ihr laßt uns still vertrauen,
was feindlich ihr, ist krank und geh’ zugrunde.
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Ach, welchem Meister ist zuletzt zu trauen?
Der uns beweist, das Leben sei zu hassen?
Der’s lehrt epikuräisch zu verprassen?
Dem Lust das Dasein, oder dem’s ein Grauen?
Der Tempel fällen rät, der Tempel bauen?
Der den Propheten folgen, der den Massen?
Der allem trotzen, der sich anzupassen?
Der blonder Häupter Tun, der Sinn der grauen?
Mir sagt mein guter Geist: Laßt uns gelassen
In diesen Hexenkessel niederschauen
Und alles Leben biologisch fassen:
Was lebt und leben läßt, ist das Gesunde,
So spricht Natur, ihr laßt uns still vertrauen,
was feindlich ihr, ist krank und geh’ zugrunde.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

