12.04.2026, 13:39
XIV.
Du Morgenröte des ewigen Lichtes!
(St. Bernhard.)
Die Nacht entfleucht. Der heit’re Morgen grauet.
Schon streift den Horizont die goldne Sonne;
Schon weckt sie ringsumher des Lebens Wonne.
Seht, welch ein Perlenschmuck die Au betauet!
Bevor indes der Gnadenhimmel blauet,
Steigt reinster Duft empor zum Lichtesthrone.
Und wo den Duft verklärt die Strahlenkrone
Des Lichtquells, glänzt Aurora, schaut nur, schauet!
Und stammt Aurora, dämmert auch der Morgen.
Und rötet sie sich frischer, liebestrahlend,
So glüht auch rascher Helios auf im Glanze
Der Majestät. – Hinweg ihr finstern Sorgen!
Der neue Tag bricht an. Seht, Preis Ihm zahlend,
Die Fittigträger nah’n im Schwingentanze!
Du Morgenröte des ewigen Lichtes!
(St. Bernhard.)
Die Nacht entfleucht. Der heit’re Morgen grauet.
Schon streift den Horizont die goldne Sonne;
Schon weckt sie ringsumher des Lebens Wonne.
Seht, welch ein Perlenschmuck die Au betauet!
Bevor indes der Gnadenhimmel blauet,
Steigt reinster Duft empor zum Lichtesthrone.
Und wo den Duft verklärt die Strahlenkrone
Des Lichtquells, glänzt Aurora, schaut nur, schauet!
Und stammt Aurora, dämmert auch der Morgen.
Und rötet sie sich frischer, liebestrahlend,
So glüht auch rascher Helios auf im Glanze
Der Majestät. – Hinweg ihr finstern Sorgen!
Der neue Tag bricht an. Seht, Preis Ihm zahlend,
Die Fittigträger nah’n im Schwingentanze!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

