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Perlen der Himmelskrone Mariens
#17
XVII.

Du Nährerin dessen, der alles ernährt!

(St. Hieron.)

Die ew’ge Lieb’ vergißt nicht auf den Zweigen
Des kleinsten Vögleins, nicht des Wurms im Staube:
So zeigt es uns Natur, so lehrt’s der Glaube
Vom Vater dort, vom güteüberreichen.

Sie, denen Salomo’s Schmuck nicht zu vergleichen,
Die Lilien, die den Gluthen bald zum Raube;
Die Blümchen all der Au’ und Wies’ und Laube:
Sie nähen, spinnen nicht; und doch – kaum weichen

An Pracht sie Himmelssternen. Sieh’, wohl kennest
Du Ihn, der alles nährt und herrlich kleidet. –
Doch frag’ ich dich, ob du mir’s Schäfchen nennest,

Das Hüll’ und Speise einst dem Lamm bereitet,
Und sprichst du Engelssprache, so bekennest
Du fromm: Sie ist es, die der Seraph neidet.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: Perlen der Himmelskrone Mariens 17 - von ZaunköniG - 30.04.2026, 01:35

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