01.06.2026, 08:35
XXX.
Du fruchtbarer Ölbaum im Hause Gottes!
(St. Joh. Damasc.)
O heil’ger Baum mit immergrünen Zweigen,
Die ew’gen Gottesfrieden uns verkünden!
Wie wurzelst du so tief in Edensgründen!
Wie früchtereich die Äste dir sich neigen!
Wo ist ein Wunderbaum dir zu vergleichen!? –
So sehr auch unsre Wunden sich entzünden:
Sie heilen rasch von deinem Öl, dem linden.
Vor deinem Schatten schon Gebrechen weichen.
Zahllose Wildlinge einst um dich standen,
Am Haus des Herrn selbst und in allen Landen.
Da nimmt von dir ein Ästchen zart die Taube,
Und pfropft mit lauterm Wachs und weichen Banden
Manch Zwerglein auf die wilden: und dem Staube
Entwächst der Lichtstoff rein in Lieb’ und Glaube.
Du fruchtbarer Ölbaum im Hause Gottes!
(St. Joh. Damasc.)
O heil’ger Baum mit immergrünen Zweigen,
Die ew’gen Gottesfrieden uns verkünden!
Wie wurzelst du so tief in Edensgründen!
Wie früchtereich die Äste dir sich neigen!
Wo ist ein Wunderbaum dir zu vergleichen!? –
So sehr auch unsre Wunden sich entzünden:
Sie heilen rasch von deinem Öl, dem linden.
Vor deinem Schatten schon Gebrechen weichen.
Zahllose Wildlinge einst um dich standen,
Am Haus des Herrn selbst und in allen Landen.
Da nimmt von dir ein Ästchen zart die Taube,
Und pfropft mit lauterm Wachs und weichen Banden
Manch Zwerglein auf die wilden: und dem Staube
Entwächst der Lichtstoff rein in Lieb’ und Glaube.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

