07.06.2026, 02:20
XXXIII.
Du zweiter Himmel!
(St. Chrysost.)
Wohl sprichst du recht, o Hiob, frommer Heide!
Daß selbst die Himmel nicht ganz rein sich zeigen
Vor Dessen Augen, Dem sich Berge neigen,
Der an sich selbst nur volle Augenweide
Genießen kann. Denn, ach, zum tiefsten Leide
Der ew’gen Liebe wagen wegzusteigen
Zum Abgrund – Rotten, die den Höllenreigen,
Den schwarzen, dort eröffnen; die, dem Eide
Der ew’gen Treue treulos, Den verfluchen,
Der sie in’s Sein rief! – Sieh, da schafft der Meister
Des Sternenalls in’s weite Lichtgewimmel
Sich einen wundersamen zweiten Himmel,
Wo nie ein Engel sinkt im Meer der Geister,
Nie’s einer wagt, zum Abfall zu versuchen.
Du zweiter Himmel!
(St. Chrysost.)
Wohl sprichst du recht, o Hiob, frommer Heide!
Daß selbst die Himmel nicht ganz rein sich zeigen
Vor Dessen Augen, Dem sich Berge neigen,
Der an sich selbst nur volle Augenweide
Genießen kann. Denn, ach, zum tiefsten Leide
Der ew’gen Liebe wagen wegzusteigen
Zum Abgrund – Rotten, die den Höllenreigen,
Den schwarzen, dort eröffnen; die, dem Eide
Der ew’gen Treue treulos, Den verfluchen,
Der sie in’s Sein rief! – Sieh, da schafft der Meister
Des Sternenalls in’s weite Lichtgewimmel
Sich einen wundersamen zweiten Himmel,
Wo nie ein Engel sinkt im Meer der Geister,
Nie’s einer wagt, zum Abfall zu versuchen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

