09.06.2026, 07:45
XXXIV.
Du jungfräuliche Erde, vom Fluche unberührt!
(St. Andreas.)
Als Gott der Erde fluchte, hielt die Rechte
Mild segnend Er auf ein Geländ gebreitet,
Das Er zu hohem Zwecke sich bereitet:
Das nie entweihen sollten finst’re Mächte.
Und ob auch jener Zornflut Schreckensnächte
Den Erdball in ein Bußgewand gekleidet:
O staunet, wie die Woge rückwärts schreitet
Vor jenem Gnadenteil im Sündgeschlechte!
Nichts Totes durfte je dies Heilsgelände,
Beflecktes nichts das reine je berühren.
behütet haben es der Engel Hände,
Es treu geschützt vor wildunreinen Tieren.
Bot es doch ja die holde Blumenspende,
Des Retters Heilsgewand lichtrein zu zieren.
Du jungfräuliche Erde, vom Fluche unberührt!
(St. Andreas.)
Als Gott der Erde fluchte, hielt die Rechte
Mild segnend Er auf ein Geländ gebreitet,
Das Er zu hohem Zwecke sich bereitet:
Das nie entweihen sollten finst’re Mächte.
Und ob auch jener Zornflut Schreckensnächte
Den Erdball in ein Bußgewand gekleidet:
O staunet, wie die Woge rückwärts schreitet
Vor jenem Gnadenteil im Sündgeschlechte!
Nichts Totes durfte je dies Heilsgelände,
Beflecktes nichts das reine je berühren.
behütet haben es der Engel Hände,
Es treu geschützt vor wildunreinen Tieren.
Bot es doch ja die holde Blumenspende,
Des Retters Heilsgewand lichtrein zu zieren.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

