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Perlen der Himmelskrone Mariens
#37
XXXVII.
Du keuscheste Turteltaube!


(St. Epiphanius.)

Manch Täubchen ward in blendend weißer Schöne
Nach Salem einst zum Tempel hin getragen;
Und manches wunderliebe hört’ ich klagen
Mit zärtlich süßem, lauterm Lockgetöne.

Und ach, in wehmutvollem Schmachtgestöhne
Sah manches ich die reinen Lüfte schlagen
Mit müdem Fittig – letztmals sich noch wagen
Aus kühler Kluft hinaus zum heißen Föhne. –

Doch nein, so rein, so keusch, so lieblich milde,
So schneeig weiß, so schüchtern; doch so traulich;
So ganz geformt nur nach dem Himmelsbilde

Der Gottestaub’ am Jarden; so beschaulich,
Wie die von Nazareth einst aufgeschwebet:
So keine mehr den Fuß zum Himmel hebet.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: Perlen der Himmelskrone Mariens 37 - von ZaunköniG - 15.06.2026, 10:23

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