19.06.2026, 01:44
XXXIX.
Du glückselige Brücke zu Gott!
(St. Alphons Lig.)
Da Sündefluch der Erde heit’re Triste
Zu Wüsteneien umschuf, grüne Auen
Zur dornbesäten Öde einst, zur rauhen;
Ein zottig Fell sich schlang um Adams Hüfte;
Und Rachegeister rasten durch die Lüfte:
Da gähnte eine tiefe Kluft vom blauen,
Lichtklaren Äther bis zur Erde. Grauen
Ergriff die Engel ob dem Sündengifte,
Das aus der Erde quoll, die Kluft zu füllen.
Doch weh! sie gähnte tiefer nur und greller. –
Da barg die Liebe sich in Staubeshüllen,
Beschloß zum dunklen Stern herabzusteigen.
Auf welcher Brücke wohl?: Seht hell und heller
Strahlt sie, sie gold’ne, der die Sonnen weichen! -
Du glückselige Brücke zu Gott!
(St. Alphons Lig.)
Da Sündefluch der Erde heit’re Triste
Zu Wüsteneien umschuf, grüne Auen
Zur dornbesäten Öde einst, zur rauhen;
Ein zottig Fell sich schlang um Adams Hüfte;
Und Rachegeister rasten durch die Lüfte:
Da gähnte eine tiefe Kluft vom blauen,
Lichtklaren Äther bis zur Erde. Grauen
Ergriff die Engel ob dem Sündengifte,
Das aus der Erde quoll, die Kluft zu füllen.
Doch weh! sie gähnte tiefer nur und greller. –
Da barg die Liebe sich in Staubeshüllen,
Beschloß zum dunklen Stern herabzusteigen.
Auf welcher Brücke wohl?: Seht hell und heller
Strahlt sie, sie gold’ne, der die Sonnen weichen! -
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

