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Sonnets 032
#4
Übersetzung von
Max Josef Wolff




XXXII

Wenn du allein zurückgeblieben bist
An jenem Tag, der mich zum Staube bannt,
Und, was ich schrieb, zufällig wieder liest,
Die schlichten Zeilen von des Freundes Hand:

Vergleich sie mit dem Fortschritt beßrer Zeit
Und achte sie, sei dürftig auch die Schrift,
Der Liebe wegen, nicht der Trefflichkeit,
Die ja die Kunst Beglücktrer übertrifft.

Nur denk' in liebender Erinnrung mein:
"Wär' mit der Zeit des Freundes Lied gediehn,
Der Liebe Zeugen würden schöner sein
Und stolzen Haupts in erster Reihe ziehn;

Doch da er starb, soll mich in bessern Klängen
Die Kunst erfreun, das Herz in seinen Sängen."


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Sonnets 032 - von ZaunköniG - 13.08.2007, 01:10
RE: Sonnets 032 - von ZaunköniG - 19.03.2023, 13:02
RE: Sonnets 032 - von ZaunköniG - 31.08.2024, 09:13
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