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Sonnets 038
#4
Übersetzung von
Max Josef Wolff




XXXVIII

Wie wär' des Stoffes meine Muse bar,
Solang du lebst und in mein Lied ergießt
Dein holdes Selbst, ein Stoff so wunderbar,
Daß kein gemeiner Sang ihn in sich schließt?

Oh! nur dir selber bringe deinen Dank,
Scheint dir des Lesens würdig mein Gedicht;
Ein Stummer selber tönte im Gesang,
Den du begnadest mit der Dichtkunst Licht!

Als zehnte Muse soll man dich verehren,
Und zehnmal mehr als die aus alter Zeit;
Doch wer dich anruft, soll sich auch bewähren
Mit hohem Klange für die Ewigkeit.

Genügt der klugen Welt mein leichter Tand,
Sei mein die Müh', das Lob dir zuerkannt!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Sonnets 038 - von ZaunköniG - 13.08.2007, 01:10
RE: Sonnets 038 - von ZaunköniG - 22.03.2023, 19:13
RE: Sonnets 038 - von ZaunköniG - 14.09.2024, 03:23
RE: Sonnets 038 - von ZaunköniG - 10.05.2026, 01:41
RE: Sonnets 038 - von ZaunköniG - 13.06.2026, 11:06

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