13.06.2026, 11:04
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever
Mit deinen Augen seh' ein Licht ich tagen,
Das meine blinden Augen nie erblicken,
Mit deinen Füssen trägt die Last mein Rücken,
Die ich mit meinen lahmen nie getragen.
Mit deinen Schwingen kann ich Flügel schlagen,
Mit deinem Geist kann ich zum Himmel blicken,
Du färbst mich weiss vor Schmerz, roth vor Entzücken,
Machst heiss im Frost mich, kalt in Sommertagen.
Dein Wille, hohe Frau, ist auch der meine,
Aus deinem Herzen sprosset mein Empfinden,
Aus deinem Geiste meine Worte stammen.
Dem Monde gleich' ich, arm an eignem Scheine,
Den uns're Augen nie am Himmel finden,
Strahlt Sonne ihn nicht an mit ihren Flammen.
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Sophie Hasenclever
Mit deinen Augen seh' ein Licht ich tagen,
Das meine blinden Augen nie erblicken,
Mit deinen Füssen trägt die Last mein Rücken,
Die ich mit meinen lahmen nie getragen.
Mit deinen Schwingen kann ich Flügel schlagen,
Mit deinem Geist kann ich zum Himmel blicken,
Du färbst mich weiss vor Schmerz, roth vor Entzücken,
Machst heiss im Frost mich, kalt in Sommertagen.
Dein Wille, hohe Frau, ist auch der meine,
Aus deinem Herzen sprosset mein Empfinden,
Aus deinem Geiste meine Worte stammen.
Dem Monde gleich' ich, arm an eignem Scheine,
Den uns're Augen nie am Himmel finden,
Strahlt Sonne ihn nicht an mit ihren Flammen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

