30.05.2026, 09:00
XII. Ein deutscher Gruß
Und nun Euch Brüdern dort im deutschen Norden
Ein deutscher Handschlag und ein treues Grüßen.
O hofft’s mit mir, bald ist vorbei das Büßen,
Das Jammerlied in trüben Schmerzakkorden.
Man will Euch, deutsche Brüder, geistig morden
Man tritt das Heiligste mit rohen Füßen –
Nichts könnte Euer Dasein Euch versüßen
Wenn Rachehoffnung nicht zum Trost geworden.
Schaut auf und vorwärts, Brüder, ohne Zagen,
Einst wird, einst muß der Tag der Freiheit tagen
Wo Sturmgeläut und Schlachtendonner hallen. –
Und, der ich diese Lieder sang, - im Streite
Werd’ ich Euich treulich stehen an der Seite.
- Bis dahin Händedruck und Gruß Euch Allen.
Und nun Euch Brüdern dort im deutschen Norden
Ein deutscher Handschlag und ein treues Grüßen.
O hofft’s mit mir, bald ist vorbei das Büßen,
Das Jammerlied in trüben Schmerzakkorden.
Man will Euch, deutsche Brüder, geistig morden
Man tritt das Heiligste mit rohen Füßen –
Nichts könnte Euer Dasein Euch versüßen
Wenn Rachehoffnung nicht zum Trost geworden.
Schaut auf und vorwärts, Brüder, ohne Zagen,
Einst wird, einst muß der Tag der Freiheit tagen
Wo Sturmgeläut und Schlachtendonner hallen. –
Und, der ich diese Lieder sang, - im Streite
Werd’ ich Euich treulich stehen an der Seite.
- Bis dahin Händedruck und Gruß Euch Allen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

