13.03.2026, 09:20
XII.
So viel Hoffnung ist mir in den Sand geflossen.
Die Hoffnung, ach, nichts scheint ihr weit, nichts scheint ihr endlich.
Ich nahm die Gegenseitigkeit für selbstverständlich.
Du durftest mich nicht wecken, als ich dich genossen!
Warum? Dem Anfang ist sein Ende immer schändlich!
Du tatest nichts? Ich weiß! Von deinem nichts umschlossen
schrak ich aus dem Traum, der so hell aufgeschossen.
Das kennen endet, - nur das Ende wird mir kenntlich.
Es reicht so für die Liebe nicht, auch nicht platonisch.
Was heißt das: Freund? – Wenn ich dich brauch’; wirst du dann da sein?
Ich hätte dich gebraucht, du rührtest dich nicht an.
Ich will nicht diese Freundesfloskel, die lakonisch
über deine Lippen kommt. Das Wort muß wahr sein.
Ich lagere im Innern Wort um Worte an.
So viel Hoffnung ist mir in den Sand geflossen.
Die Hoffnung, ach, nichts scheint ihr weit, nichts scheint ihr endlich.
Ich nahm die Gegenseitigkeit für selbstverständlich.
Du durftest mich nicht wecken, als ich dich genossen!
Warum? Dem Anfang ist sein Ende immer schändlich!
Du tatest nichts? Ich weiß! Von deinem nichts umschlossen
schrak ich aus dem Traum, der so hell aufgeschossen.
Das kennen endet, - nur das Ende wird mir kenntlich.
Es reicht so für die Liebe nicht, auch nicht platonisch.
Was heißt das: Freund? – Wenn ich dich brauch’; wirst du dann da sein?
Ich hätte dich gebraucht, du rührtest dich nicht an.
Ich will nicht diese Freundesfloskel, die lakonisch
über deine Lippen kommt. Das Wort muß wahr sein.
Ich lagere im Innern Wort um Worte an.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

