17.03.2026, 10:15
XIII.
Sie ist mir still versickert, hinterließ mich taub;
Die Liebe mußte ich bemühen bis sie bricht.
Nur Tand und Flitter hießt du sprühen Schicht um Schicht,
So wirklich, bis ich andere Bedeutung glaub’
Dort wo die Illusionen blühen: hinterm Licht,
verbrenn’ ich dunkel mich zu Asche und zu Staub.
Ich rechne dir nichts davon an, doch mit Verlaub:
Was bleibt für’n Grund, wenn von dem frühen Glauben nicht
die Hoffnung bleibt, wenn sich der Trug in Nichts verliert.
Ich muß mich meiner selbst befleißen, schwarz zu weißen:
Ein mattes Grau. Ein farbenloses glüh’n du kannst
nicht helfen, nein. Es ist dir wohl zu kompliziert.
Ich schaff’ mir nur ein Nichts. Ein unfruchtbares Kreißen.
Ich winde dir die Perlen zum Sonettenkranz
Sie ist mir still versickert, hinterließ mich taub;
Die Liebe mußte ich bemühen bis sie bricht.
Nur Tand und Flitter hießt du sprühen Schicht um Schicht,
So wirklich, bis ich andere Bedeutung glaub’
Dort wo die Illusionen blühen: hinterm Licht,
verbrenn’ ich dunkel mich zu Asche und zu Staub.
Ich rechne dir nichts davon an, doch mit Verlaub:
Was bleibt für’n Grund, wenn von dem frühen Glauben nicht
die Hoffnung bleibt, wenn sich der Trug in Nichts verliert.
Ich muß mich meiner selbst befleißen, schwarz zu weißen:
Ein mattes Grau. Ein farbenloses glüh’n du kannst
nicht helfen, nein. Es ist dir wohl zu kompliziert.
Ich schaff’ mir nur ein Nichts. Ein unfruchtbares Kreißen.
Ich winde dir die Perlen zum Sonettenkranz
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

