16.04.2026, 13:19
XVI. Das Fenster
Das Haus war alt, mit Flügeln wie verzerrt,
Wo niemand findet gleich den rechten Flur.
In einem Raum im Hinterhaus gab's nur
Ein Fenster, fest versiegelt und versperrt.
Wo Nacht herrscht zog’s als Kind mich hin alert,
War traumgeplagt, von einsamer Natur;
Teilte die Spinnweben mit keiner Spur
Von Furcht, von großem Staunen nur verzehrt.
Und später brachte ich dann Maurer, wollt
Erblicken, was der Urahn so sehr mied.
Doch aus der Bohrung schoss die Luft, es grollt,
Und aufgetan man fremde Leeren sieht.
Sie flohen — doch ich sah hindurch und fand
Die wilden Welten mir vom Traum bekannt.
Das Haus war alt, mit Flügeln wie verzerrt,
Wo niemand findet gleich den rechten Flur.
In einem Raum im Hinterhaus gab's nur
Ein Fenster, fest versiegelt und versperrt.
Wo Nacht herrscht zog’s als Kind mich hin alert,
War traumgeplagt, von einsamer Natur;
Teilte die Spinnweben mit keiner Spur
Von Furcht, von großem Staunen nur verzehrt.
Und später brachte ich dann Maurer, wollt
Erblicken, was der Urahn so sehr mied.
Doch aus der Bohrung schoss die Luft, es grollt,
Und aufgetan man fremde Leeren sieht.
Sie flohen — doch ich sah hindurch und fand
Die wilden Welten mir vom Traum bekannt.

