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Baumes Lied
#2
Hallo Schlossfalke,

Im großen und Ganzen ein solider Einstand, aber ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:

"dürr" ist eigentlich ein Synonym für "trocken", und wird nur im übertragenen Sinne für " (zu) mager" verwendet.
Da der Baum aber offensichtlich gut im Saft steht, er hat ja tausend Blätter, finde ich das ein unpassendes Atribut, zudem noch apostrophiert, wodurch es klanglich noch härter wird. Warum nicht einfach Holzskelett, ohne jede implizierte Wertung?

Die Grammatik scheint mir auch zu kompliziert, als dass man auf Satzzeichen ganz verzichten könnte.

In Zeile 9 ist nicht ganz klar was Objekt und was Subjekt ist, je nachdem was mit "schellt" gemeint ist. (klingeln / brechen)

Die Inversion in Z 13 ließe sich leicht auflösen zu:
...werd ich erneut...


Liebe Grüße
ZaunköniG
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Baumes Lied - von Schlossfalke - 13.03.2011, 09:42
RE: Baumes Lied - von ZaunköniG - 14.03.2011, 19:50

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