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Menschenfeind
#1
Menschenfeind

Laßt mich allein, so bleib ich ungeschoren!
Mein Dasein wird sich nicht dadurch verschlimmern,
Mag sich auch Niemand mehr um mich bekümmern,
Am Ende ist an Keinem viel verloren!

Zusammenhalten können doch nur Thoren,
Die kaum von weitem seh’n die Wahrheit schimmern;
Wer Gold zu scheiden lernt von falschen Glimmern,
Der hat von selbst sich Einsamkeit erkoren.

Ich kenne sie, die hohen Sonnenziele,
Nach denen ihr mit so viel Pathos rennt,
Und jeder kennt sie, der euch selber kennt.

Schwatzt wie ihr wollt, betrügt wo möglich viele,
Zuletzt geht doch der Esel in die Mühle,
Und Kinder treiben doch nur Kinderspiele.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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