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Rime 041. Spirto ben nato, in cu' si specchia e vede
#1
Spirto ben nato, in cu’ si specchia e vede
nelle tuo belle membra oneste e care
quante natura e ’l ciel tra no’ può fare,
quand’a null’altra suo bell’opra cede:

  spirto leggiadro, in cui si spera e crede
dentro, come di fuor nel viso appare,
amor, pietà, mercé, cose sì rare,
che ma’ furn’in beltà con tanta fede:

  l’amor mi prende e la beltà mi lega;
la pietà, la mercé con dolci sguardi
ferma speranz’ al cor par che ne doni.

  Qual uso o qual governo al mondo niega,
qual crudeltà per tempo o qual più tardi,
c’a sì bell’opra morte non perdoni?
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



Du edler Geist, in dessen keuscher Hülle
Natur und Himmel spiegeln ihre Macht
Und zeigen, was im Menschen sie vollbracht,
Besiegend jedes Werk an Schönheitsfülle!

O holder Geist, in deines Herzens Stille
Wohnt Mitleid, wohnt was dir im Antlitz lacht,
Die Liebe auch; nie eint der Schönheit Pracht
Sich Treue wie bei dir und edler Wille.

Mich fing die Liebe, und die Schönheit hält
In Banden mich, doch Rettung aus der Noth
Mit süssem Blick dein Mitleid mir verspricht.

O welch Gesetz zum Jammer dieser Welt,
O welche Grausamkeit verwehrt dem Tod,
Zu schonen solch ein liebliches Gesicht!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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