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Rime 082. Non posso altra figura immaginarmi
#1
Non posso altra figura immaginarmi
o di nud’ombra o di terrestre spoglia,
col più alto pensier, tal che mie voglia
contra la tuo beltà di quella s’armi.

  Ché da te mosso, tanto scender parmi,
c’Amor d’ogni valor mi priva e spoglia,
ond’a pensar di minuir mie doglia,
duplicando, la morte viene a darmi.

  Però non val che più sproni mie fuga,
doppiando ’l corso alla beltà nemica,
ché ’l men dal più veloce non si scosta.

  Amor con le sue man gli occhi m’asciuga,
promettendomi cara ogni fatica;
ché vile esser non può chi tanto costa.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



Kein Bild, sei es entstammt aus höhern Sphären,
Sei es ein irdisch Wesen, schafft mein Geist,
Das deinem Zauberkreise mich entreisst,
Mir Waffen leiht, um deinem Reiz zu wehren.

Denn dein beraubt fühl' ich den Gram sich mehren,
Mein Geist sinkt hin, dem du die Kraft verleihst,
So nimmt nicht ab, wenn du mich von dir weis'st
Die Qual, ach nein, sie wird mich ganz verzehren.

Nicht kann zur Rettung rasche Flucht mir taugen,
Die Feindin Schönheit folgt mit schnellen Füssen,
Dem Raschen ist der Schwache nie entronnen,

Doch Amor trocknet lächelnd mir die Augen,
Verspricht mir jedes Leiden zu versüssen,
Denn niedrig ist kein Preis, so schwer gewonnen.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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