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Rime 084. Sì come nella penna e nell'inchiostro
#1
Sì come nella penna e nell’inchiostro
è l’alto e ’l basso e ’l medïocre stile,
e ne’ marmi l’immagin ricca e vile,
secondo che ’l sa trar l’ingegno nostro;

  così, signor mie car, nel petto vostro,
quante l’orgoglio è forse ogni atto umile;
ma io sol quel c’a me propio è e simile
ne traggo, come fuor nel viso mostro.

  Chi semina sospir, lacrime e doglie,
(l’umor dal ciel terreste, schietto e solo,
a vari semi vario si converte),

  però pianto e dolor ne miete e coglie;
chi mira alta beltà con sì gran duolo,
ne ritra’ doglie e pene acerbe e certe.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



Wie jeder Styl, schlecht, gut, ja auserlesen,
Sich birgt in Dint und Feder, jedes Bild,
Sei's reich, sei's arm, im Steine ist verhüllt,
Und aufersteJit je nach des Künstlers Wesen,

So birgt in dir, die stets mir herb gewesen,
Sich Stolz zugleich mit Demuth wundermild.
Doch ruf ich nur hervor, was mich erfüllt.
Was schon auf meinem Antlitz ist zu lesen.

Wer Thränen ausgesäet, Seufzer, Klagen,
(So wandelt Himmelssaft, der niederthauet,
In jedem Samen sich zu andern Stoffen).

Der erntet Thränen auch und herbe Plagen,
Und dem, der nur mit Schmerz die Schönheit schauet,
Wird sichrer Gram und zweifelhaftes Hoffen.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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