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Die Hoffnung
#1
Die Hoffnung

Ich liebte manches schöne Kind,
Doch ach die Kinder wurden älter,
Die Glut erlosch, und kalt und kälter
Ward gegen sie mein Herz gesinnt.

Doch ging nicht Alles in den Wind.
Ein Liebchen wieget noch mein Zelter:
Die Hoffnung, meines Herzens Feldherr,
Noch manchen Sieg für mich gewinnt!

Und ewig bleibt die Hoffnung jung,
Sie trotzt der alten Mutter: Zeit,
Der Schwester selbst: Erinnerung!

Sie lächelt stets voll Seligkeit.
nichts macht sie klug. Trotz Wandelung
Der Zeit trägt sie ihr Kinderkleid.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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