12.04.2026, 00:09
Tag und Nacht
Zu einer Zeichnung
Apollo lenkt die Rosse himmelan,
Der Sonnnwagen steigt am Aetherbogen,
Aurora ist ihm schon vorangezogen
Und streuet Rosen auf des Gottes Bahn.
Den Liebling darf sie sanft so früh’ umfah’n,
Den schönen Cephalus, dem sie gewogen,
Und Amorinen kommen angeflogen,
Dem holden Paar mit Kränzen sich zu nah’n.
Die Sterne müssen vor der Sonn’ erbleichen
Und sinken müde in den Schooß der Nacht,
Die unten thront in ewig dunklen Reichen.
Ihr ruhen Schlaf und Tod zu beiden Seiten,
Wenn einer wohl, der andre nie erwacht,
Und Luna’s Schein glänzt mild durch Dunkelheiten.
.
Zu einer Zeichnung
Apollo lenkt die Rosse himmelan,
Der Sonnnwagen steigt am Aetherbogen,
Aurora ist ihm schon vorangezogen
Und streuet Rosen auf des Gottes Bahn.
Den Liebling darf sie sanft so früh’ umfah’n,
Den schönen Cephalus, dem sie gewogen,
Und Amorinen kommen angeflogen,
Dem holden Paar mit Kränzen sich zu nah’n.
Die Sterne müssen vor der Sonn’ erbleichen
Und sinken müde in den Schooß der Nacht,
Die unten thront in ewig dunklen Reichen.
Ihr ruhen Schlaf und Tod zu beiden Seiten,
Wenn einer wohl, der andre nie erwacht,
Und Luna’s Schein glänzt mild durch Dunkelheiten.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

