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Verloren
#1
Verloren

Ein Sternenband trugst du im krausen Haar
Und d’runter blitzten deine Augensterne,
Wie fühl’, ich noch ihr Leuchten aus der Ferne,
Der Schönheit Stern du selber, ganz und gar.

Ach, nun so manches lange, bange Jahr
Bist du, mein Stern, im Abend untergangen;
Wie manche Thräne fiel von meinen Wangen,
Und nie vergess’ ich doch, was einmal war.

Nur immer wieder muß ich dein gedenken,
Weh’, daß ich dich verloren geben muß;
Es kann nicht sein, es kann und darf nicht sein!

Dein ewig Theil, du konntest ’s nicht verschenken,
Des Ew’gen ist, was dein durch seinen Schluß,
Und im Gebet der Liebe bleibst du mein.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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