19.03.2026, 09:09
Lenzzauber.
Ach, Lenz, du hauchst aus todter Asche Gluthen,
Läßt auf Ruinen Blumenglanz erglüh'n,
Des Grabes Rand mit duft'gem Kranz umblüh'n,
Weckst Triebe, die im dunkeln Schooße ruhten.
Und aus des alten Baumes dürren Ruthen
Lockst du noch einmal holdes Hoffnungsgrün,
Durch Hain und Lüfte Liebeslieder sprüh'n,
Sirenen tauchen auf aus allen Fluthen.
Ein stummer Zauber weht aus Blüthenbäumen
Und wiegt das Herz in füßen Liebesträumen;
Von ferne klingt's wie helle Hochzeitsglocken,
Den Pilger hin zum Venusberg zu locken!
Hinweg, ihr wilden, erdgebornen Triebe,
Vom Kreuzesstamme steig', o Himmelsliebe!
.
Ach, Lenz, du hauchst aus todter Asche Gluthen,
Läßt auf Ruinen Blumenglanz erglüh'n,
Des Grabes Rand mit duft'gem Kranz umblüh'n,
Weckst Triebe, die im dunkeln Schooße ruhten.
Und aus des alten Baumes dürren Ruthen
Lockst du noch einmal holdes Hoffnungsgrün,
Durch Hain und Lüfte Liebeslieder sprüh'n,
Sirenen tauchen auf aus allen Fluthen.
Ein stummer Zauber weht aus Blüthenbäumen
Und wiegt das Herz in füßen Liebesträumen;
Von ferne klingt's wie helle Hochzeitsglocken,
Den Pilger hin zum Venusberg zu locken!
Hinweg, ihr wilden, erdgebornen Triebe,
Vom Kreuzesstamme steig', o Himmelsliebe!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

