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Spuk
#1
Spuk

Mich narrt ein Spuk in meiner Einsamkeit:
Weil ich seit langem dich nicht mehr gesehen,
Willst du in meinem Herzen auferstehen,
Betaut vom Glanze unsrer ersten Zeit.

Ich sehe deine Augen wieder flehen,
Ich öffne meine Tür, zum Glück bereit.
Die Ferne nimmt von dir, was uns entzweit.
Ich meine noch, ich könnte mit dir gehen.

Du stehst wie einst vor meiner Seele da,
Wenn ich nach deinem alten Fenster spähe.
Ein Bild aus einem Traume ist mir nah,

Drum möchte ich, daß ich dich vor mir sähe.
Dann könnt ich frei sein, fühlen, was geschah:
Lauter und unerbittlich spricht die Nähe.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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