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Das erste Bild
#1
Das erste Bild

Du stehst noch fremd vor diesem Leben da.
Ich hab es längst an meine Brust geschlossen
Und all sein Glück, all seine Qual genossen.
Schau ich dich an, ist erste Liebe nah.

Du bist von deinen Strähnen leicht umflossen,
So lieblich, daß ein Wunder mir geschah.
Hat meine Mutter, die ich niemals sah,
Auf dich den Tau der Jugend ausgegossen?

Wenn du einmal wie ich im Leben stehst
Und manchmal auch hinausdrängst aus dem Leben,
Wenn du vor Glück aufstöhnst, vor Qual vergehst,

Fühlst du vielleicht mit heimlichem Erbeben,
Was ich jetzt fühle, wo du schweigsam flehst,
Und wirst mein Bild wie ich das deine heben.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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