07.06.2026, 01:41
An Florenz
Unruh’ge Wünsche sind geheime Kunden
Von gleichem Sehnen, zarter Gegenliebe,
Daß sich der Himmel auch um uns betrübe
Und Schmerz nach uns, der Heimat fern, empfunden.
Laß immerhin dich durch und durch verwunden,
Erkranke recht im namenlosen Triebe,
Und wenn das Herz süßblutend offen bliebe,
Senkt Himmel wurzelnd sich in deine Wunden.
Die Wurzeln wachsen tief ins durst’ge Herze;
Drängend auflodern sie die leichte Erde
Und ziehn sie mit sich fort zum Ätherreiche.
Verdüftend stirbt der Wunsch im glühnsten Schmerze,
Weiß, daß er auch geliebt, gefunden werde,
Das Waldhorn sagt ihm, wo er Lieb erreiche.
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Unruh’ge Wünsche sind geheime Kunden
Von gleichem Sehnen, zarter Gegenliebe,
Daß sich der Himmel auch um uns betrübe
Und Schmerz nach uns, der Heimat fern, empfunden.
Laß immerhin dich durch und durch verwunden,
Erkranke recht im namenlosen Triebe,
Und wenn das Herz süßblutend offen bliebe,
Senkt Himmel wurzelnd sich in deine Wunden.
Die Wurzeln wachsen tief ins durst’ge Herze;
Drängend auflodern sie die leichte Erde
Und ziehn sie mit sich fort zum Ätherreiche.
Verdüftend stirbt der Wunsch im glühnsten Schmerze,
Weiß, daß er auch geliebt, gefunden werde,
Das Waldhorn sagt ihm, wo er Lieb erreiche.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

