07.06.2026, 02:46
Ernst Friedrich Georg Otto
von der Malsburg
1786 - 1824
Das Schöne
Ja, laßt uns innig an dem Schönen halten;
Es kann allein das Licht an’s Leben fesseln,
Sein Strahl allein läßt aus der Erde Nesseln
Des Himmels Immortellen sich entfalten.
O steigt herab, ihr leuchtenden Gestalten,
Von euren blauen, sterndurchsä’ten Sesseln,
Und laßt in diesen dumpfen Felsenkesseln
Der Liebe Licht und der Begeist’rung walten.
Ja, Freunde, nimmer wollen wir erkalten
Für das, was hier in dieser düstern Welt
Ein edles Herz allein noch aufrecht hält.
Wir wollen wuchernd mit den Schätzen schalten
Und geizig im phantast’schen Reichthum wühlen,
Mit tiefer Lust und innigen Gefühlen.
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von der Malsburg
1786 - 1824
Das Schöne
Ja, laßt uns innig an dem Schönen halten;
Es kann allein das Licht an’s Leben fesseln,
Sein Strahl allein läßt aus der Erde Nesseln
Des Himmels Immortellen sich entfalten.
O steigt herab, ihr leuchtenden Gestalten,
Von euren blauen, sterndurchsä’ten Sesseln,
Und laßt in diesen dumpfen Felsenkesseln
Der Liebe Licht und der Begeist’rung walten.
Ja, Freunde, nimmer wollen wir erkalten
Für das, was hier in dieser düstern Welt
Ein edles Herz allein noch aufrecht hält.
Wir wollen wuchernd mit den Schätzen schalten
Und geizig im phantast’schen Reichthum wühlen,
Mit tiefer Lust und innigen Gefühlen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

