07.06.2026, 02:48
Franz Friedrich Apollonius
Freiherr von Maltitz
1795 - 1870
Der Gefangene
Von dr Fesseln Eisenlast gebunden,
Schau’ ich weinend in des Aethers Blau,
Mich erquicket nicht des Abends Thau,
Schwer wie Ketten drücken mich die Stunden!
Hätte früh mich Todesnacht umwunden!
Mich ergriff das Leben hart und rauh,
Ein Novembertag in düsterm Grau.
Wer des Grabes Sicherheit gefunden,
Den verfolgt der Fluch des Schicksals nimmer
Denn es glänzent ihm ein bess’res Sein;
Wie der Abendsonne milder Schimmer
Strahlt mir jener selige Verein,
Wo der Knechtschaft harte Ketten schwinden,
Wo wir Glück und Freiheit wieder finden.
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Freiherr von Maltitz
1795 - 1870
Der Gefangene
Von dr Fesseln Eisenlast gebunden,
Schau’ ich weinend in des Aethers Blau,
Mich erquicket nicht des Abends Thau,
Schwer wie Ketten drücken mich die Stunden!
Hätte früh mich Todesnacht umwunden!
Mich ergriff das Leben hart und rauh,
Ein Novembertag in düsterm Grau.
Wer des Grabes Sicherheit gefunden,
Den verfolgt der Fluch des Schicksals nimmer
Denn es glänzent ihm ein bess’res Sein;
Wie der Abendsonne milder Schimmer
Strahlt mir jener selige Verein,
Wo der Knechtschaft harte Ketten schwinden,
Wo wir Glück und Freiheit wieder finden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

