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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - renerphos reservat]]></title>
		<link>https://sonett.fontane-place.de/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett.fontane-place.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 09:33:23 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Jardin derrière la maison]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=954</link>
			<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 21:52:47 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">J</span>ardin derrière la maison<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>den, Du – Ort, wo die Zeit schon zu Grabe getragen,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>timmung durch Pflanze und Vogel und Tier sich erstreckt, <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>eidengewänder im Wind ihre bildhaften Lagen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>mpfen mit Unbeschwertheit – Sag mir: wer hat Dich geweckt?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span>hristianisierung im Hinterhof, hinter den Türen, <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>ber so offen und frei wie das Herz stummer Teiche –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P</span>rüft ihre Wege, die oft sich vor Probe nicht rühren!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>bendlich formt Dich das Licht – Dich, deren Blick man entweiche.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U</span>nstetig Leises, du Flüsterndes – zeig Dich mir nicht!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>iege nur ruhig und friedvoll im Schlummer. Ich bleibe<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U</span>nten und schau, was Dein Schatten an Glück mir verspricht.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>chlafe Du. Singe Dein Lied. Schweige bloß, während ich schreibe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">J</span>ardin derrière la maison<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>den, Du – Ort, wo die Zeit schon zu Grabe getragen,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>timmung durch Pflanze und Vogel und Tier sich erstreckt, <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>eidengewänder im Wind ihre bildhaften Lagen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>mpfen mit Unbeschwertheit – Sag mir: wer hat Dich geweckt?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span>hristianisierung im Hinterhof, hinter den Türen, <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>ber so offen und frei wie das Herz stummer Teiche –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P</span>rüft ihre Wege, die oft sich vor Probe nicht rühren!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>bendlich formt Dich das Licht – Dich, deren Blick man entweiche.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U</span>nstetig Leises, du Flüsterndes – zeig Dich mir nicht!<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>iege nur ruhig und friedvoll im Schlummer. Ich bleibe<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U</span>nten und schau, was Dein Schatten an Glück mir verspricht.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>chlafe Du. Singe Dein Lied. Schweige bloß, während ich schreibe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bestpreisgarantie, fäkal]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=934</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:29:17 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=934</guid>
			<description><![CDATA[Verkrümmte Flügel, Stabheuschrecken knicken.<br />
Kümmerliche Ernten abgebrochen.<br />
Sturmfrisuren, Spätmahlzeiten kochen.<br />
Nachspielzeit, wenn Entenschnäbel f…<br />
<br />
Inderlöhne, Straßenpfähle putzen.<br />
Schokohörnchen, Gleise bilden Schienen.<br />
Soll und Haben, Kaufbelege nutzen.<br />
Autobahnraststätten, Sexma…<br />
<br />
Lacht, was Achtundvierzig macht, ein Kind.<br />
Dachse, die im Fuchsbau überwintern.<br />
Kassen schließen, Eile weilt geschwind.<br />
Bienennest, der Finger tief im H…<br />
<br />
Immel glühn. Chinesen oder Weiße,<br />
Alle kaufen wir die gleiche Scheiße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Verkrümmte Flügel, Stabheuschrecken knicken.<br />
Kümmerliche Ernten abgebrochen.<br />
Sturmfrisuren, Spätmahlzeiten kochen.<br />
Nachspielzeit, wenn Entenschnäbel f…<br />
<br />
Inderlöhne, Straßenpfähle putzen.<br />
Schokohörnchen, Gleise bilden Schienen.<br />
Soll und Haben, Kaufbelege nutzen.<br />
Autobahnraststätten, Sexma…<br />
<br />
Lacht, was Achtundvierzig macht, ein Kind.<br />
Dachse, die im Fuchsbau überwintern.<br />
Kassen schließen, Eile weilt geschwind.<br />
Bienennest, der Finger tief im H…<br />
<br />
Immel glühn. Chinesen oder Weiße,<br />
Alle kaufen wir die gleiche Scheiße.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[In der Galerie]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=933</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 15:59:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=933</guid>
			<description><![CDATA[In den Galerien lauern Gruben.<br />
Chorgesang erobert das Parkett.<br />
Hundertjährige Studentenstuben<br />
Messen ihren Abstand zum Barett.<br />
<br />
Abendlichter säubern ihre Tuben,<br />
Laden ihre Töchter zum Bankett.<br />
Ein Kandinsky überschreitet Kuben.<br />
Galeristen stürmen Lafayette.<br />
<br />
Außerhalb der Alt-Pariser Gassen<br />
Liegt lebendig eine tiefe See.<br />
Ehrlichkeit verstört die Menschenmassen.<br />
Reihen bringen Kreise aufs Tapet.<br />
<br />
In den Bildern lauert das Erfassen.<br />
Ehrlichkeit – ich sagte es – tut weh.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In den Galerien lauern Gruben.<br />
Chorgesang erobert das Parkett.<br />
Hundertjährige Studentenstuben<br />
Messen ihren Abstand zum Barett.<br />
<br />
Abendlichter säubern ihre Tuben,<br />
Laden ihre Töchter zum Bankett.<br />
Ein Kandinsky überschreitet Kuben.<br />
Galeristen stürmen Lafayette.<br />
<br />
Außerhalb der Alt-Pariser Gassen<br />
Liegt lebendig eine tiefe See.<br />
Ehrlichkeit verstört die Menschenmassen.<br />
Reihen bringen Kreise aufs Tapet.<br />
<br />
In den Bildern lauert das Erfassen.<br />
Ehrlichkeit – ich sagte es – tut weh.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unterbrochener Vogelflug]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=931</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 15:53:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=931</guid>
			<description><![CDATA[Krümelbrot verleugnet sechste Sinne.<br />
Naschwerk inspiziert ein Rattenfänger.<br />
Amselnester ziehen Schlingen enger.<br />
Blutkreisläufe in der Abflussrinne.<br />
<br />
Eigensinnig lauscht die Schattenspinne.<br />
Namensvettern, die ihr Bett bemalen.<br />
Kuckuckseier werfen ihre Schalen.<br />
Abrissbirnen sparen Zugewinne.<br />
<br />
Restgebäude, die in Grau erschimmern.<br />
Zitadellen spucken Brot und Fisch.<br />
Ibisköpfe eher malerisch.<br />
<br />
Nahrungsknappheit, Tränensäcke wimmern.<br />
Ordnung hält am Opfertisch ein Kind.<br />
Muskeln zucken, wo nur Sterne sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Krümelbrot verleugnet sechste Sinne.<br />
Naschwerk inspiziert ein Rattenfänger.<br />
Amselnester ziehen Schlingen enger.<br />
Blutkreisläufe in der Abflussrinne.<br />
<br />
Eigensinnig lauscht die Schattenspinne.<br />
Namensvettern, die ihr Bett bemalen.<br />
Kuckuckseier werfen ihre Schalen.<br />
Abrissbirnen sparen Zugewinne.<br />
<br />
Restgebäude, die in Grau erschimmern.<br />
Zitadellen spucken Brot und Fisch.<br />
Ibisköpfe eher malerisch.<br />
<br />
Nahrungsknappheit, Tränensäcke wimmern.<br />
Ordnung hält am Opfertisch ein Kind.<br />
Muskeln zucken, wo nur Sterne sind.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geräuschlos]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=930</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 00:57:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=930</guid>
			<description><![CDATA[- Ein Fußballdebakel. -<br />
<br />
Tonlos rollt vors Tor – hinfort! – das Mäuschen.<br />
Klopft an, und hört ein „knusper, knusper, knäuschen“,<br />
Worauf das Tier sich fast erschreckt zu Tode,<br />
Denn so ists unter Fußballmuffeln Mode.<br />
<br />
Ein zweites und ein drittes sind gefallen,<br />
Und bald geht böses Raunen durch die Hallen.<br />
„Torwartfehler!“ – „Nehmt das Schaf vom Platz!“<br />
„Oberdepp!“ „Jetzt fordern wir Ersatz!“<br />
<br />
Doch eh es wirklich laut wird, fällt das Vierte,<br />
Während sich die Eins die Schuhe schnürte.<br />
Der Idiot, er reklamiert noch Hand!<br />
Schon steht das Altöllager ganz in Brand.<br />
<br />
Fast ohne Pfiff geht dieses Spiel von Statten,<br />
Doch werfen seine Toten lange Schatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[- Ein Fußballdebakel. -<br />
<br />
Tonlos rollt vors Tor – hinfort! – das Mäuschen.<br />
Klopft an, und hört ein „knusper, knusper, knäuschen“,<br />
Worauf das Tier sich fast erschreckt zu Tode,<br />
Denn so ists unter Fußballmuffeln Mode.<br />
<br />
Ein zweites und ein drittes sind gefallen,<br />
Und bald geht böses Raunen durch die Hallen.<br />
„Torwartfehler!“ – „Nehmt das Schaf vom Platz!“<br />
„Oberdepp!“ „Jetzt fordern wir Ersatz!“<br />
<br />
Doch eh es wirklich laut wird, fällt das Vierte,<br />
Während sich die Eins die Schuhe schnürte.<br />
Der Idiot, er reklamiert noch Hand!<br />
Schon steht das Altöllager ganz in Brand.<br />
<br />
Fast ohne Pfiff geht dieses Spiel von Statten,<br />
Doch werfen seine Toten lange Schatten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sonett an mich selbst]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=929</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 00:32:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=929</guid>
			<description><![CDATA[Du liebst es, dass kein andrer so versessen<br />
Den Teil im Ganzen sucht. Nicht Stückwerk – Tressen!<br />
Nein, mancher denkt verkehrt! So ist es leider:<br />
Naturgemäß schafft Missverstehen Neider.<br />
<br />
Den Pfennig ehre mir, mein treuer Held,<br />
Wie du das Puzzeln hegst und pflegst. – Und fällt<br />
Auf heißen Stein auch nur ein Tropfen Sahne,<br />
Ergreift dies Gut der freundlichen Diane!<br />
<br />
Ein Fehler … Ist’s die Venus? Wär’s denn schlimm?<br />
Versuchung kann versüßen. – Doch Benimm<br />
In Maßen schadet nicht. Es ist das Edle,<br />
Das freudig spricht: Komm, Hundeschwanz, und wedle!<br />
<br />
Was wohl tut, das ist wie ein guter Wein:<br />
Erlaubt ist’s allemal, – denn Spaß muss sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Du liebst es, dass kein andrer so versessen<br />
Den Teil im Ganzen sucht. Nicht Stückwerk – Tressen!<br />
Nein, mancher denkt verkehrt! So ist es leider:<br />
Naturgemäß schafft Missverstehen Neider.<br />
<br />
Den Pfennig ehre mir, mein treuer Held,<br />
Wie du das Puzzeln hegst und pflegst. – Und fällt<br />
Auf heißen Stein auch nur ein Tropfen Sahne,<br />
Ergreift dies Gut der freundlichen Diane!<br />
<br />
Ein Fehler … Ist’s die Venus? Wär’s denn schlimm?<br />
Versuchung kann versüßen. – Doch Benimm<br />
In Maßen schadet nicht. Es ist das Edle,<br />
Das freudig spricht: Komm, Hundeschwanz, und wedle!<br />
<br />
Was wohl tut, das ist wie ein guter Wein:<br />
Erlaubt ist’s allemal, – denn Spaß muss sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Des Dichters Reise]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=928</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 00:25:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=928</guid>
			<description><![CDATA[Unter Akrobaten schwelt ein Streit,<br />
Buchstabensalat und Reimgestammel.<br />
Knüttelversen ist die Form zu breit.<br />
Klaustrophobe Enge macht mir Bammel.<br />
<br />
Untergründig kreist geheimes Wissen,<br />
Sturmpiraten, die sich Flagge hissen.<br />
Limericks verteilen ihre Witze.<br />
Garderoben schütteln sich vor Hitze.<br />
<br />
Klassik und Antike mimen Stasis,<br />
Hustenkrämpfe schüttelt ein Katarrh.<br />
Wütigern ist das Sonett zu starr:<br />
Zu gekünstelt schiene die Katharsis.<br />
<br />
Shakespeare oder Brecht drehn sich im Kreise<br />
Und im Grab herum. Des Dichters Reise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter Akrobaten schwelt ein Streit,<br />
Buchstabensalat und Reimgestammel.<br />
Knüttelversen ist die Form zu breit.<br />
Klaustrophobe Enge macht mir Bammel.<br />
<br />
Untergründig kreist geheimes Wissen,<br />
Sturmpiraten, die sich Flagge hissen.<br />
Limericks verteilen ihre Witze.<br />
Garderoben schütteln sich vor Hitze.<br />
<br />
Klassik und Antike mimen Stasis,<br />
Hustenkrämpfe schüttelt ein Katarrh.<br />
Wütigern ist das Sonett zu starr:<br />
Zu gekünstelt schiene die Katharsis.<br />
<br />
Shakespeare oder Brecht drehn sich im Kreise<br />
Und im Grab herum. Des Dichters Reise.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Enzyme?]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=924</link>
			<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 13:29:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=924</guid>
			<description><![CDATA[Nennen wir es störende Permanenz,<br />
Dass niemand Klage richtet gegen Stenz.<br />
Traut man ehrlich verfügter Adhärenz?<br />
Recht und Lehre zeigen Omnipräsenz.<br />
<br />
Affen streben auf aus der Indolenz.<br />
Die Zeit vergisst, im Nu vergilbt der Schrenz,<br />
Schreitet vor wie die übelste Demenz.<br />
Drängt das Staunen hin zur Progredienz?<br />
<br />
Wisse du vom Übel der Delinquenz!<br />
Gesellschaftlich geächtete Tendenz,<br />
Dämmerlicht der Androgenresistenz.<br />
<br />
In der Folge bleibt nur die Effizienz<br />
Noch greifbar. Horngehäutete Vergenz<br />
Spürt den Schatten falscher Adoleszenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nennen wir es störende Permanenz,<br />
Dass niemand Klage richtet gegen Stenz.<br />
Traut man ehrlich verfügter Adhärenz?<br />
Recht und Lehre zeigen Omnipräsenz.<br />
<br />
Affen streben auf aus der Indolenz.<br />
Die Zeit vergisst, im Nu vergilbt der Schrenz,<br />
Schreitet vor wie die übelste Demenz.<br />
Drängt das Staunen hin zur Progredienz?<br />
<br />
Wisse du vom Übel der Delinquenz!<br />
Gesellschaftlich geächtete Tendenz,<br />
Dämmerlicht der Androgenresistenz.<br />
<br />
In der Folge bleibt nur die Effizienz<br />
Noch greifbar. Horngehäutete Vergenz<br />
Spürt den Schatten falscher Adoleszenz.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Kannibale]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=922</link>
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 18:03:21 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=922</guid>
			<description><![CDATA[Der Föhn von Süd treibt Sand in sein Getriebe,<br />
Ein Wind, der bläst vom Braun zum Blau hinauf.<br />
Zunächst wallt rastlos Rund um Rund sein Lauf.<br />
Es keimt im Flug die frisch entfachte Liebe.<br />
<br />
Mitunter zwingt zum Zug des Zeichens Härte,<br />
Bevor aus Wasser Wein zum Wuchs sich streckt.<br />
Ein jeder Kasus, kurz und knapp, der schmeckt<br />
Regent und Bauer, bis ihr Bruch sich klärte.<br />
<br />
Wird er gesättigt sein von solcher Speisung?<br />
Im Sattsein lauert Licht, da leckt sein Kahn.<br />
Nun heißt es hungern. Hier ein hohler Zahn,<br />
Dort drüben aber Angst, ihn jagt Vereisung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Föhn von Süd treibt Sand in sein Getriebe,<br />
Ein Wind, der bläst vom Braun zum Blau hinauf.<br />
Zunächst wallt rastlos Rund um Rund sein Lauf.<br />
Es keimt im Flug die frisch entfachte Liebe.<br />
<br />
Mitunter zwingt zum Zug des Zeichens Härte,<br />
Bevor aus Wasser Wein zum Wuchs sich streckt.<br />
Ein jeder Kasus, kurz und knapp, der schmeckt<br />
Regent und Bauer, bis ihr Bruch sich klärte.<br />
<br />
Wird er gesättigt sein von solcher Speisung?<br />
Im Sattsein lauert Licht, da leckt sein Kahn.<br />
Nun heißt es hungern. Hier ein hohler Zahn,<br />
Dort drüben aber Angst, ihn jagt Vereisung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neue Tränen]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=921</link>
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 17:49:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=921</guid>
			<description><![CDATA[An Schnüren baumelnd schworen sich zwei Tränen Treue.<br />
"Er hängt", sprach eine. "Und wer will ihn retten?"<br />
Die zweite gab zur Antwort: "Ja, ich möchte wetten,<br />
Dass du es wörtlich nimmst, - was ich bereue.<br />
<br />
Geht es um Liebe, spielen wir Marionetten,<br />
Da sind wir so bockbeinig wie zur Schlacht die Säue.<br />
Je mehr der Böse spricht, dass er den Guten bläue,<br />
Um so viel eher liegt mein Antiheld in Ketten."<br />
<br />
"Die Zeit war gut und schön." Der Grieche sprach: "Ich freue<br />
Mich über jeden Blick, den du mir nimmst. So glätten<br />
Sich bald die Lakenknicke." "Wogten Wasserbetten<br />
Hinauf, hinab, - ist's Grund für permanente Gräue?"<br />
<br />
Bei dieser Frage wurden beide stumm. Wie Kletten<br />
Schob eine Hand sich vor, heran, - wusch ab das Neue.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[An Schnüren baumelnd schworen sich zwei Tränen Treue.<br />
"Er hängt", sprach eine. "Und wer will ihn retten?"<br />
Die zweite gab zur Antwort: "Ja, ich möchte wetten,<br />
Dass du es wörtlich nimmst, - was ich bereue.<br />
<br />
Geht es um Liebe, spielen wir Marionetten,<br />
Da sind wir so bockbeinig wie zur Schlacht die Säue.<br />
Je mehr der Böse spricht, dass er den Guten bläue,<br />
Um so viel eher liegt mein Antiheld in Ketten."<br />
<br />
"Die Zeit war gut und schön." Der Grieche sprach: "Ich freue<br />
Mich über jeden Blick, den du mir nimmst. So glätten<br />
Sich bald die Lakenknicke." "Wogten Wasserbetten<br />
Hinauf, hinab, - ist's Grund für permanente Gräue?"<br />
<br />
Bei dieser Frage wurden beide stumm. Wie Kletten<br />
Schob eine Hand sich vor, heran, - wusch ab das Neue.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Menopausen]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=920</link>
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 17:32:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=920</guid>
			<description><![CDATA[Mittwochmorgen vier Uhr früh rektal<br />
Ergießt ins offne Becken sich Reales<br />
Neuerliche Wirrung des Finales<br />
Ordinäres aus dem Herrensaal.<br />
<br />
Praktikables wird zu steter Qual<br />
Aug und Ohr erblicken kaum Banales<br />
Unterdessen sich zur Not Letales<br />
Stürmisch legt zum Schlafe lateral.<br />
<br />
Chimäre singt die Mär vom Korporal<br />
Huckepack zu oberst eines Wales<br />
Ausgerückt zu Lust und Ruhm Baales<br />
Luftpostunterstützt der Preis pauschal.<br />
<br />
Es erbt das Kind nicht seiner Mutter Mal<br />
Noch deren Leid. Des Vaters Haupt bleibt kahl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mittwochmorgen vier Uhr früh rektal<br />
Ergießt ins offne Becken sich Reales<br />
Neuerliche Wirrung des Finales<br />
Ordinäres aus dem Herrensaal.<br />
<br />
Praktikables wird zu steter Qual<br />
Aug und Ohr erblicken kaum Banales<br />
Unterdessen sich zur Not Letales<br />
Stürmisch legt zum Schlafe lateral.<br />
<br />
Chimäre singt die Mär vom Korporal<br />
Huckepack zu oberst eines Wales<br />
Ausgerückt zu Lust und Ruhm Baales<br />
Luftpostunterstützt der Preis pauschal.<br />
<br />
Es erbt das Kind nicht seiner Mutter Mal<br />
Noch deren Leid. Des Vaters Haupt bleibt kahl.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Missklang]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=752</link>
			<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 03:41:11 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=752</guid>
			<description><![CDATA[Einem verkappten Surrealisten gewidmet (On MELANCHOLY-ATOMIC by Salvador Dalì)<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span>ir <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">w</span>ill <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">d</span>ies <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>onett scheinen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">W</span>ie das Ende der reinen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ichtung; deren Gebot<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>traft die Schreibenden durch seinen<br />
<br />
Missklang; die Reime sind tot;<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">All den ehrlichen</span>, strebsamen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rittern sind, brach an die Nacht</span>,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chloroformgeister rhythmischer Bruch</span>;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine eisige Hand, treu</span> und<br />
Siegreiche Göttin dir selbst,<br />
Wird dich angefasst haben; ein<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lichtjahr entferntes Prinzip</span> <br />
Schreit zur sterbenden Form hinab,<br />
Die mich langsam verschlingt.<br />
<br />
-------------------------<br />
<br />
<br />
Tanka – Akrostichon auf „Marcel Jerrentrup“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span>issklang<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>ll d<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">e</span>n ehrliche<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">n</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>itte<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span>n sind brach an die Nach<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">t</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span>hlo<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span>oformgeiste<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>ine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">e</span>isige Hand tre<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">u</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>icht<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">j</span>ahr entferntes Prinzi<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">p</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einem verkappten Surrealisten gewidmet (On MELANCHOLY-ATOMIC by Salvador Dalì)<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span>ir <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">w</span>ill <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">d</span>ies <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>onett scheinen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">W</span>ie das Ende der reinen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ichtung; deren Gebot<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span>traft die Schreibenden durch seinen<br />
<br />
Missklang; die Reime sind tot;<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">All den ehrlichen</span>, strebsamen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rittern sind, brach an die Nacht</span>,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chloroformgeister rhythmischer Bruch</span>;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine eisige Hand, treu</span> und<br />
Siegreiche Göttin dir selbst,<br />
Wird dich angefasst haben; ein<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lichtjahr entferntes Prinzip</span> <br />
Schreit zur sterbenden Form hinab,<br />
Die mich langsam verschlingt.<br />
<br />
-------------------------<br />
<br />
<br />
Tanka – Akrostichon auf „Marcel Jerrentrup“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span>issklang<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>ll d<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">e</span>n ehrliche<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">n</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>itte<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span>n sind brach an die Nach<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">t</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span>hlo<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span>oformgeiste<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">r</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>ine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">e</span>isige Hand tre<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">u</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>icht<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">j</span>ahr entferntes Prinzi<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">p</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Akrostichon. Eine Widmung.]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=748</link>
			<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 07:28:33 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=748</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">K</span>inder pflegen oft im Paar zu reimen –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>n jede Zeile lässt ein Wort sich leimen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>hythmus ist dabei nicht von Belang.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">O</span>bwohl… Was zählt, ist doch der Klang!?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>euten, widmen sie sich dieser Kunst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>m Beruf, nicht bloß zum Zeitvertreib,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N</span>utzt dies Talent oft auch nicht viel; die Gunst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B</span>leibt aus. – Und hungerst du den Leib<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>n solchen Zeiten bis zum Knochen aus –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span>rotz all der Mühen macht der karge Lohn,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span>agein, tagaus ersehnter Festtagsschmaus,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>inem Dichter häufig den Garaus.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>ette sich, wer kann, vor Spott und Hohn…<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">!!!</span> Jedoch: Wer handelt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wider</span> die Passion?!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">K</span>inder pflegen oft im Paar zu reimen –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span>n jede Zeile lässt ein Wort sich leimen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>hythmus ist dabei nicht von Belang.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">O</span>bwohl… Was zählt, ist doch der Klang!?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span>euten, widmen sie sich dieser Kunst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>m Beruf, nicht bloß zum Zeitvertreib,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N</span>utzt dies Talent oft auch nicht viel; die Gunst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B</span>leibt aus. – Und hungerst du den Leib<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">I</span>n solchen Zeiten bis zum Knochen aus –<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span>rotz all der Mühen macht der karge Lohn,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span>agein, tagaus ersehnter Festtagsschmaus,<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span>inem Dichter häufig den Garaus.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span>ette sich, wer kann, vor Spott und Hohn…<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">!!!</span> Jedoch: Wer handelt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wider</span> die Passion?!!!]]></content:encoded>
		</item>
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