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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Emanuel von Bodman ]]></title>
		<link>https://sonett.fontane-place.de/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett.fontane-place.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 04:08:28 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Ewige Sehnsucht]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30521</link>
			<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 07:32:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30521</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ewige Sehnsucht</span><br />
<br />
Unsäglich ist, was ich für dich empfinde.<br />
Wie könnte sich auch das mit Namen nennen,<br />
Was in der Seele glüht, die wir nicht kennen,<br />
Und was ich stumm in deinen Blicken finde.<br />
<br />
Kein Raum der Erde kann uns wieder trennen,<br />
Nun ich geliebt mich deinem Sein verbinde,<br />
Sei's auch, daß eins dem andern lang entschwinde.<br />
Nur der Gedanke macht mich manchmal brennen.<br />
<br />
Ich müßte immer nach dir heimverlangen,<br />
Wenn uns das Leben, draus die Schmerzen stammen,<br />
Je trennen möchte. Tod mit dir zusammen<br />
<br />
Löschte den letzten Rest von leisem Bangen.<br />
O fänden einst gemeinsam unsre Flammen<br />
Zurück zur Ewigkeit, der sie entsprangen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ewige Sehnsucht</span><br />
<br />
Unsäglich ist, was ich für dich empfinde.<br />
Wie könnte sich auch das mit Namen nennen,<br />
Was in der Seele glüht, die wir nicht kennen,<br />
Und was ich stumm in deinen Blicken finde.<br />
<br />
Kein Raum der Erde kann uns wieder trennen,<br />
Nun ich geliebt mich deinem Sein verbinde,<br />
Sei's auch, daß eins dem andern lang entschwinde.<br />
Nur der Gedanke macht mich manchmal brennen.<br />
<br />
Ich müßte immer nach dir heimverlangen,<br />
Wenn uns das Leben, draus die Schmerzen stammen,<br />
Je trennen möchte. Tod mit dir zusammen<br />
<br />
Löschte den letzten Rest von leisem Bangen.<br />
O fänden einst gemeinsam unsre Flammen<br />
Zurück zur Ewigkeit, der sie entsprangen!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zauber der Schönheit]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30520</link>
			<pubDate>Sat, 30 May 2026 07:20:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30520</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zauber der Schönheit</span><br />
<br />
Ach, wer die Schönheit liebt, der liebt ihr Bild,<br />
Wie es zum ersten Mal sein Blick getrunken,<br />
Das Glänzen ihrer Augen ihm gewunken.<br />
Hinknien möchte er vor Gnade mild.<br />
<br />
Als wäre sie aus andrer Welt gesunken,<br />
Schaut er, wie für die Ewigkeit gestillt.<br />
Sich selbst zu opfern ist sein Herz gewillt,<br />
Heilig entzündet sich darin der Funken.<br />
<br />
Ach, wer die Schönheit liebt, der liebt den Tod;<br />
Auf seinem Dunkel hat er sie empfunden.<br />
So, wie der erste Augenblick sie bot,<br />
<br />
Sieht er sie nie mehr im Gefäll der Stunden.<br />
Heimweh erfaßt ihn nach dem Himmelsbrot.<br />
Wie sie erschienen, ist sie ihm entschwunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zauber der Schönheit</span><br />
<br />
Ach, wer die Schönheit liebt, der liebt ihr Bild,<br />
Wie es zum ersten Mal sein Blick getrunken,<br />
Das Glänzen ihrer Augen ihm gewunken.<br />
Hinknien möchte er vor Gnade mild.<br />
<br />
Als wäre sie aus andrer Welt gesunken,<br />
Schaut er, wie für die Ewigkeit gestillt.<br />
Sich selbst zu opfern ist sein Herz gewillt,<br />
Heilig entzündet sich darin der Funken.<br />
<br />
Ach, wer die Schönheit liebt, der liebt den Tod;<br />
Auf seinem Dunkel hat er sie empfunden.<br />
So, wie der erste Augenblick sie bot,<br />
<br />
Sieht er sie nie mehr im Gefäll der Stunden.<br />
Heimweh erfaßt ihn nach dem Himmelsbrot.<br />
Wie sie erschienen, ist sie ihm entschwunden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neues Bild]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30519</link>
			<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:31:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30519</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neues Bild</span><br />
<br />
Du hast von eurem spielenden Geschlechte<br />
Nicht jenen Blick der aufgeschnellten Schlange,<br />
Mich traf ihr Gift ins Herz. Ich fragte lange,<br />
Ob neue Liebe mir die Heilung brächte.<br />
<br />
Du reichtest sie mit zart erglühter Wange.<br />
Ich trank und wurde nicht zu ihrem Knechte,<br />
Wie einst ein Weib gewünscht, das ihre Flechte<br />
Verräterisch gelöst in eitlem Drange.<br />
<br />
Dein tiefes Bild, das süße, keusche, herbe,<br />
Enttäuschte nicht und wurde mir zum Spiegel<br />
Des eignen, reinsten. Daß es nie verfärbe,<br />
<br />
Verwahr ich's vor dem Tag wie unterm Siegel.<br />
Und wenn ich einmal sterbe, dann vererbe<br />
Ich's an den Gott zurück für seinen Tiegel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neues Bild</span><br />
<br />
Du hast von eurem spielenden Geschlechte<br />
Nicht jenen Blick der aufgeschnellten Schlange,<br />
Mich traf ihr Gift ins Herz. Ich fragte lange,<br />
Ob neue Liebe mir die Heilung brächte.<br />
<br />
Du reichtest sie mit zart erglühter Wange.<br />
Ich trank und wurde nicht zu ihrem Knechte,<br />
Wie einst ein Weib gewünscht, das ihre Flechte<br />
Verräterisch gelöst in eitlem Drange.<br />
<br />
Dein tiefes Bild, das süße, keusche, herbe,<br />
Enttäuschte nicht und wurde mir zum Spiegel<br />
Des eignen, reinsten. Daß es nie verfärbe,<br />
<br />
Verwahr ich's vor dem Tag wie unterm Siegel.<br />
Und wenn ich einmal sterbe, dann vererbe<br />
Ich's an den Gott zurück für seinen Tiegel.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dauer der Liebe]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30517</link>
			<pubDate>Tue, 26 May 2026 08:42:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30517</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dauer der Liebe</span><br />
<br />
Soll Leidenschaft ein langes Leben dauern,<br />
Braucht sie die stille Freundschaft zum Genossen,<br />
Daß sie nicht übersättigt und verdrossen<br />
In ihrer Glut verlodert und wir trauern.<br />
<br />
Ihr süßes Bild, vom Herzensschrein umschlossen,<br />
Erzittert stetig unter leisen Schauern:<br />
Die dunklen Mächte in den Tiefen lauern<br />
Darauf, das Glück dem Abgrund zuzustoßen.<br />
<br />
Du schenkst auch Freundschaft. Deine Sonne brachte<br />
Glanz in den Werktag. Bunte Blumen blühen.<br />
Mir, der so oft enttäuscht aus ihr erwachte,<br />
<br />
Gibt Liebe Trost in Schrecken und in Mühen.<br />
Da ich dich auch als meine Freundin achte,<br />
Erfüllt die Stunde tiefer, wo wir glühen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dauer der Liebe</span><br />
<br />
Soll Leidenschaft ein langes Leben dauern,<br />
Braucht sie die stille Freundschaft zum Genossen,<br />
Daß sie nicht übersättigt und verdrossen<br />
In ihrer Glut verlodert und wir trauern.<br />
<br />
Ihr süßes Bild, vom Herzensschrein umschlossen,<br />
Erzittert stetig unter leisen Schauern:<br />
Die dunklen Mächte in den Tiefen lauern<br />
Darauf, das Glück dem Abgrund zuzustoßen.<br />
<br />
Du schenkst auch Freundschaft. Deine Sonne brachte<br />
Glanz in den Werktag. Bunte Blumen blühen.<br />
Mir, der so oft enttäuscht aus ihr erwachte,<br />
<br />
Gibt Liebe Trost in Schrecken und in Mühen.<br />
Da ich dich auch als meine Freundin achte,<br />
Erfüllt die Stunde tiefer, wo wir glühen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Liebe und ihr Schatten]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30516</link>
			<pubDate>Sun, 24 May 2026 02:02:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30516</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liebe und ihr Schatten</span><br />
<br />
Unendlich glüht mir Glück an deiner Brust<br />
Im Rausch des Frühlings, Traum der Winternächte.<br />
Daß Liebe solche hellen Freuden brächte<br />
Wie Sonne, war zuvor mir kaum bewußt.<br />
<br />
Dank ist das Opfer an die Himmelsmächte,<br />
Die unser Schicksal brauen, Leid und Lust,<br />
Wie wir es tief im Inneren gemußt.<br />
Doch nah ist auch der Rand der dunklen Schächte:<br />
<br />
Das Glück der Liebe ist von Angst bedroht<br />
Vor jener Stunde, die zwei Herzen scheidet.<br />
Denn einmal taucht empor der strenge Tod,<br />
<br />
Der Leben unvermerkt von Leben schneidet,<br />
Daß stumm das Überlebende die Not<br />
Der bitteren Verlassenheit erleidet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liebe und ihr Schatten</span><br />
<br />
Unendlich glüht mir Glück an deiner Brust<br />
Im Rausch des Frühlings, Traum der Winternächte.<br />
Daß Liebe solche hellen Freuden brächte<br />
Wie Sonne, war zuvor mir kaum bewußt.<br />
<br />
Dank ist das Opfer an die Himmelsmächte,<br />
Die unser Schicksal brauen, Leid und Lust,<br />
Wie wir es tief im Inneren gemußt.<br />
Doch nah ist auch der Rand der dunklen Schächte:<br />
<br />
Das Glück der Liebe ist von Angst bedroht<br />
Vor jener Stunde, die zwei Herzen scheidet.<br />
Denn einmal taucht empor der strenge Tod,<br />
<br />
Der Leben unvermerkt von Leben schneidet,<br />
Daß stumm das Überlebende die Not<br />
Der bitteren Verlassenheit erleidet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nachglanz]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30515</link>
			<pubDate>Fri, 22 May 2026 00:29:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30515</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachglanz</span><br />
<br />
Du hast in jener ersten süßen Nacht,<br />
Als weiße Kerzen vollen Glanz gespendet,<br />
In einem Kuß, der nie im Leben endet,<br />
In Demut mir dein Erstes dargebracht.<br />
<br />
Und immer, wenn der Himmel Glanz verschwendet,<br />
Stern an geliebtem Sterne sich entfacht,<br />
Erschauern wir der rätselhaften Macht,<br />
Die Herzverwandte zu einander sendet.<br />
<br />
Und immer, wenn wir in der hohen Zeit,<br />
Entrückt dem Tage, ganz zusammenfinden<br />
Und fern von seiner Lust und seinem Leid<br />
<br />
Das Heiligtum der Liebe neu empfinden,<br />
Erglüht im Innern wieder glanzbereit<br />
Die erste Nacht, um Blut an Blut zu binden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachglanz</span><br />
<br />
Du hast in jener ersten süßen Nacht,<br />
Als weiße Kerzen vollen Glanz gespendet,<br />
In einem Kuß, der nie im Leben endet,<br />
In Demut mir dein Erstes dargebracht.<br />
<br />
Und immer, wenn der Himmel Glanz verschwendet,<br />
Stern an geliebtem Sterne sich entfacht,<br />
Erschauern wir der rätselhaften Macht,<br />
Die Herzverwandte zu einander sendet.<br />
<br />
Und immer, wenn wir in der hohen Zeit,<br />
Entrückt dem Tage, ganz zusammenfinden<br />
Und fern von seiner Lust und seinem Leid<br />
<br />
Das Heiligtum der Liebe neu empfinden,<br />
Erglüht im Innern wieder glanzbereit<br />
Die erste Nacht, um Blut an Blut zu binden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wendung]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30514</link>
			<pubDate>Wed, 20 May 2026 00:10:16 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30514</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wendung</span><br />
<br />
Aus Unglück wurde Glück. Ich sag's nicht laut.<br />
Ich hatte mich an Glück schon satt getrunken,<br />
Bis ich ernüchtert aus dem Rausch gesunken.<br />
Leicht wird es bitter, daß dem Munde graut.<br />
<br />
Nun haben Augen innig mir gewunken,<br />
Aus denen süß ein reiner Himmel blaut<br />
Und noch nach Jahren wie im Anfang taut,<br />
Und mir im Blute perlt der gleiche Funken.<br />
<br />
Nach Täuschung, einem nie versiegten Leid,<br />
Nach einem Traum, der mir das Herz geblendet,<br />
Gibt mir die Liebe treueres Geleit.<br />
<br />
Ein altes Mißgeschick hat sich gewendet.<br />
Nun lodre, Flamme, in die Ewigkeit,<br />
Daß sich die Glut zu klarem Licht vollendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wendung</span><br />
<br />
Aus Unglück wurde Glück. Ich sag's nicht laut.<br />
Ich hatte mich an Glück schon satt getrunken,<br />
Bis ich ernüchtert aus dem Rausch gesunken.<br />
Leicht wird es bitter, daß dem Munde graut.<br />
<br />
Nun haben Augen innig mir gewunken,<br />
Aus denen süß ein reiner Himmel blaut<br />
Und noch nach Jahren wie im Anfang taut,<br />
Und mir im Blute perlt der gleiche Funken.<br />
<br />
Nach Täuschung, einem nie versiegten Leid,<br />
Nach einem Traum, der mir das Herz geblendet,<br />
Gibt mir die Liebe treueres Geleit.<br />
<br />
Ein altes Mißgeschick hat sich gewendet.<br />
Nun lodre, Flamme, in die Ewigkeit,<br />
Daß sich die Glut zu klarem Licht vollendet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Gezeiten]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30513</link>
			<pubDate>Mon, 18 May 2026 00:43:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30513</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Gezeiten</span><br />
<br />
Du nahmst mein Herz mit deiner Liebe ein,<br />
Du frohes Weib, mag ich's auch nicht gestehen.<br />
Wenn deine blauen Kinderaugen flehen,<br />
Dann ströme ich ins Leben voll hinein.<br />
<br />
Doch weil wir täglich unsre Straße gehen,<br />
Schlägt auch das Wetter um und droht zu schnein.<br />
Nicht immer glänzt der Himmel wolkenrein.<br />
Von allem Glück muß ich den Schatten sehen.<br />
<br />
Du hast mein leiderfahrnes Herz erfreut<br />
Mit Lippen, die mir immer fromm erglühten;<br />
An deiner Seite hab ich mich erneut.<br />
<br />
Du schenkst mir Schlaf, wenn sich die Hände mühten,<br />
Und wenn ein Sturm auch manchmal Schloßen streut,<br />
Der Zauberbaum trägt immer wieder Blüten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Gezeiten</span><br />
<br />
Du nahmst mein Herz mit deiner Liebe ein,<br />
Du frohes Weib, mag ich's auch nicht gestehen.<br />
Wenn deine blauen Kinderaugen flehen,<br />
Dann ströme ich ins Leben voll hinein.<br />
<br />
Doch weil wir täglich unsre Straße gehen,<br />
Schlägt auch das Wetter um und droht zu schnein.<br />
Nicht immer glänzt der Himmel wolkenrein.<br />
Von allem Glück muß ich den Schatten sehen.<br />
<br />
Du hast mein leiderfahrnes Herz erfreut<br />
Mit Lippen, die mir immer fromm erglühten;<br />
An deiner Seite hab ich mich erneut.<br />
<br />
Du schenkst mir Schlaf, wenn sich die Hände mühten,<br />
Und wenn ein Sturm auch manchmal Schloßen streut,<br />
Der Zauberbaum trägt immer wieder Blüten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erfüllte Sehnsucht]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30512</link>
			<pubDate>Thu, 14 May 2026 07:24:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30512</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erfüllte Sehnsucht</span><br />
<br />
Die ich im Traum erblickte, die ich nicht<br />
Ganz, wie ich sie ersehnte, je gefunden,<br />
Saß bei mir in der frohesten der Stunden,<br />
Umspielt von hellem Mittagssonnenlicht,<br />
<br />
Und ließ Erfüllung meiner Sehnsucht munden.<br />
Die Ewge, die ein volles Glück verspricht,<br />
Erschien der Liebsten festlich im Gesicht,<br />
Wie meine Ahnung sie von je empfunden.<br />
<br />
Du saßest da, ein schönes Frauenbild,<br />
Vor mir in deiner jungen Sommerblüte.<br />
Den Wundermund umspielte Sonne mild<br />
<br />
Und glänzte dir im Blick aus dem Geblüte;<br />
Mein Auge trank, in Ewigkeit gestillt,<br />
Indes ein süßer Rausch mein Herz durchglühte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erfüllte Sehnsucht</span><br />
<br />
Die ich im Traum erblickte, die ich nicht<br />
Ganz, wie ich sie ersehnte, je gefunden,<br />
Saß bei mir in der frohesten der Stunden,<br />
Umspielt von hellem Mittagssonnenlicht,<br />
<br />
Und ließ Erfüllung meiner Sehnsucht munden.<br />
Die Ewge, die ein volles Glück verspricht,<br />
Erschien der Liebsten festlich im Gesicht,<br />
Wie meine Ahnung sie von je empfunden.<br />
<br />
Du saßest da, ein schönes Frauenbild,<br />
Vor mir in deiner jungen Sommerblüte.<br />
Den Wundermund umspielte Sonne mild<br />
<br />
Und glänzte dir im Blick aus dem Geblüte;<br />
Mein Auge trank, in Ewigkeit gestillt,<br />
Indes ein süßer Rausch mein Herz durchglühte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Leben der Liebe]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30511</link>
			<pubDate>Tue, 12 May 2026 08:50:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30511</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leben der Liebe</span><br />
<br />
Im Anfang unsrer Liebe stand dein Bild.<br />
Mit einem Schauer hab ich es empfunden.<br />
Es leuchtete durch unsre frühen Stunden<br />
Frisch wie die Rose auf dem Taugefild.<br />
<br />
Ich nahte, von Verlangen überwunden,<br />
Und hab an deinem Mund den Durst gestillt:<br />
So sind wir beide lust- und leidgewillt<br />
In einer nahen Innigkeit verbunden.<br />
<br />
Ach, nach Vereinigung und trunknem Kuß,<br />
Wenn Seelen wieder auseinanderfallen,<br />
Da horcht das Herz mitunter jenem Fluß,<br />
<br />
Der alles mitreißt, wie die Wellen wallen.<br />
Doch hinter Glück und Trübung, Überdruß<br />
Lächelt das Bild von einst, als wär's kristallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leben der Liebe</span><br />
<br />
Im Anfang unsrer Liebe stand dein Bild.<br />
Mit einem Schauer hab ich es empfunden.<br />
Es leuchtete durch unsre frühen Stunden<br />
Frisch wie die Rose auf dem Taugefild.<br />
<br />
Ich nahte, von Verlangen überwunden,<br />
Und hab an deinem Mund den Durst gestillt:<br />
So sind wir beide lust- und leidgewillt<br />
In einer nahen Innigkeit verbunden.<br />
<br />
Ach, nach Vereinigung und trunknem Kuß,<br />
Wenn Seelen wieder auseinanderfallen,<br />
Da horcht das Herz mitunter jenem Fluß,<br />
<br />
Der alles mitreißt, wie die Wellen wallen.<br />
Doch hinter Glück und Trübung, Überdruß<br />
Lächelt das Bild von einst, als wär's kristallen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wandlung - Die Jahre eilen, mit der Zeit vernarben]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30510</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 00:15:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30510</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandlung</span><br />
<br />
Die Jahre eilen, mit der Zeit vernarben<br />
In meiner Brust die ungezählten Wunden,<br />
Die Liebe schlug, die ich nicht so gefunden<br />
Wie jenes Bild, um das die Wünsche warben.<br />
<br />
Süß tönt und traurig Tropfenfall der Stunden.<br />
Die Fluren blühten, und die Fluren starben.<br />
Nun leuchtet mir die Welt in neuen Farben;<br />
Oft gleichst du jener, die ich vorempfunden.<br />
<br />
Aus deinen wundernd quellbachhellen Blicken<br />
Glänzt mir auf meinen vielverschlungnen Wegen,<br />
Um mich im Lebenskampfe zu erquicken,<br />
<br />
Ein Herz, vom Tau der Treue voll, entgegen.<br />
Wenn wir uns Grüße aus der Seele schicken,<br />
Schenkt langerprobte Liebe Glut und Regen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandlung</span><br />
<br />
Die Jahre eilen, mit der Zeit vernarben<br />
In meiner Brust die ungezählten Wunden,<br />
Die Liebe schlug, die ich nicht so gefunden<br />
Wie jenes Bild, um das die Wünsche warben.<br />
<br />
Süß tönt und traurig Tropfenfall der Stunden.<br />
Die Fluren blühten, und die Fluren starben.<br />
Nun leuchtet mir die Welt in neuen Farben;<br />
Oft gleichst du jener, die ich vorempfunden.<br />
<br />
Aus deinen wundernd quellbachhellen Blicken<br />
Glänzt mir auf meinen vielverschlungnen Wegen,<br />
Um mich im Lebenskampfe zu erquicken,<br />
<br />
Ein Herz, vom Tau der Treue voll, entgegen.<br />
Wenn wir uns Grüße aus der Seele schicken,<br />
Schenkt langerprobte Liebe Glut und Regen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wandlung -  Nun ändert sich auch die Vergangenheit]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30454</link>
			<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:53:25 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30454</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandlung</span><br />
<br />
Nun ändert sich auch die Vergangenheit<br />
Und jeder Pfad, den ich mit dir gegangen.<br />
Ich such nach frühen Gängen deiner Schlangen<br />
Im Garten deiner Jugend weit und breit.<br />
<br />
Wohl hätt ich selber gerne mein Verlangen<br />
Gewechselt: deine Kühle war mir leid.<br />
Da dachte ich an unsre erste Zeit<br />
Und küßte Treue dir auf deine Wangen.<br />
<br />
Was immer sich im Herzen mir geregt,<br />
Ließ ich dich, wie ein Kind die Mutter, schauen<br />
Und übersah dabei, was sie bewegt.<br />
<br />
Ich gab dir in die Hände mein Vertrauen.<br />
Doch als Verrat dein schweres Herz belegt,<br />
Da kehrte sich der Tag des Glücks in Grauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandlung</span><br />
<br />
Nun ändert sich auch die Vergangenheit<br />
Und jeder Pfad, den ich mit dir gegangen.<br />
Ich such nach frühen Gängen deiner Schlangen<br />
Im Garten deiner Jugend weit und breit.<br />
<br />
Wohl hätt ich selber gerne mein Verlangen<br />
Gewechselt: deine Kühle war mir leid.<br />
Da dachte ich an unsre erste Zeit<br />
Und küßte Treue dir auf deine Wangen.<br />
<br />
Was immer sich im Herzen mir geregt,<br />
Ließ ich dich, wie ein Kind die Mutter, schauen<br />
Und übersah dabei, was sie bewegt.<br />
<br />
Ich gab dir in die Hände mein Vertrauen.<br />
Doch als Verrat dein schweres Herz belegt,<br />
Da kehrte sich der Tag des Glücks in Grauen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Licht und Schatten]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30509</link>
			<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:04:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30509</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Licht und Schatten</span><br />
<br />
Ach, über dich hinaus, o Weib, ist keine.<br />
Du hast die lautre Liebe mir gespendet,<br />
Die erst im Tod, vielleicht auch dann nicht, endet,<br />
Verbleichen auf dem Friedhof die Gebeine.<br />
<br />
Einst fragt ich, ob mich Glut nicht auch verblendet,<br />
Wie in den Frühlingsstürmen mehr als eine.<br />
Wenn ich mich deinem Herzen nun vereine,<br />
Hat Liebe sich zum reinen Glück vollendet.<br />
<br />
Das höchste Glück wirft auch den längsten Schatten:<br />
Furcht vor Verlust starrt wissend in die Schlünde.<br />
Dann möchte Schwermut Sonnenlust ermatten,<br />
<br />
Und keine lebt, die Fernen mir entzünde.<br />
Nur Freundschaft hilft mir Traum zurückerstatten,<br />
Den Flug in Weiten, die ich nie ergründe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Licht und Schatten</span><br />
<br />
Ach, über dich hinaus, o Weib, ist keine.<br />
Du hast die lautre Liebe mir gespendet,<br />
Die erst im Tod, vielleicht auch dann nicht, endet,<br />
Verbleichen auf dem Friedhof die Gebeine.<br />
<br />
Einst fragt ich, ob mich Glut nicht auch verblendet,<br />
Wie in den Frühlingsstürmen mehr als eine.<br />
Wenn ich mich deinem Herzen nun vereine,<br />
Hat Liebe sich zum reinen Glück vollendet.<br />
<br />
Das höchste Glück wirft auch den längsten Schatten:<br />
Furcht vor Verlust starrt wissend in die Schlünde.<br />
Dann möchte Schwermut Sonnenlust ermatten,<br />
<br />
Und keine lebt, die Fernen mir entzünde.<br />
Nur Freundschaft hilft mir Traum zurückerstatten,<br />
Den Flug in Weiten, die ich nie ergründe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nähe und Ferne]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30508</link>
			<pubDate>Mon, 04 May 2026 06:50:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30508</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nähe und Ferne</span><br />
<br />
Der Alltag trübt das Bild der Liebe. Zug<br />
Um Zug stört auch im reinsten, daß ich leide<br />
Und oft den Blick daran zum Toben schneide:<br />
Gehemmt ist dann mein froher Sonnenflug.<br />
<br />
Was mir zu Zeiten süße Augenweide,<br />
Verliert an Zauberbann, als wär's ein Trug.<br />
Ergründung lähmt die Sehnsucht, und mit Fug<br />
Geschieht's, daß oft ich deine Nähe meide.<br />
<br />
Laß Nähe Ferne, Ferne Nähe sein,<br />
Dann blickst du, frühes Lächeln auf dem Munde,<br />
Mir wie im Anfang ins Gesicht hinein,<br />
<br />
Erscheinung auf dem unbekannten Grunde.<br />
Dann schwebst du über Durst, Erkenntnis, Pein,<br />
Und füllst mein Herz wie in der ersten Stunde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nähe und Ferne</span><br />
<br />
Der Alltag trübt das Bild der Liebe. Zug<br />
Um Zug stört auch im reinsten, daß ich leide<br />
Und oft den Blick daran zum Toben schneide:<br />
Gehemmt ist dann mein froher Sonnenflug.<br />
<br />
Was mir zu Zeiten süße Augenweide,<br />
Verliert an Zauberbann, als wär's ein Trug.<br />
Ergründung lähmt die Sehnsucht, und mit Fug<br />
Geschieht's, daß oft ich deine Nähe meide.<br />
<br />
Laß Nähe Ferne, Ferne Nähe sein,<br />
Dann blickst du, frühes Lächeln auf dem Munde,<br />
Mir wie im Anfang ins Gesicht hinein,<br />
<br />
Erscheinung auf dem unbekannten Grunde.<br />
Dann schwebst du über Durst, Erkenntnis, Pein,<br />
Und füllst mein Herz wie in der ersten Stunde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Schau]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30507</link>
			<pubDate>Sat, 02 May 2026 05:07:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=30507</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Schau</span><br />
<br />
Noch immer glüht dein Mund wie eine Frucht,<br />
Von einem goldnen Messer zart gespalten.<br />
Ich kann den meinigen daran entfalten:<br />
Du hast den Mund, den ich so lang gesucht.<br />
<br />
Nun meine Hände dich für immer halten,<br />
Bin ich vor ihm mitunter auf der Flucht,<br />
Damit sein Rot mich nicht so viel versucht,<br />
Sehnsüchte im Genusse nicht erkalten.<br />
<br />
Ich schaue dich erfüllt wie hinter Glas,<br />
Und feine Kräfte, angefeuert, rinnen<br />
Mit einem Dufte wie von Sommergras<br />
<br />
Mit tief geheimnisvoller Glut nach innen.<br />
Ich darf ein Bild, an dem die Zeit genas<br />
Und das durch ihr Verfließen glänzt, gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Schau</span><br />
<br />
Noch immer glüht dein Mund wie eine Frucht,<br />
Von einem goldnen Messer zart gespalten.<br />
Ich kann den meinigen daran entfalten:<br />
Du hast den Mund, den ich so lang gesucht.<br />
<br />
Nun meine Hände dich für immer halten,<br />
Bin ich vor ihm mitunter auf der Flucht,<br />
Damit sein Rot mich nicht so viel versucht,<br />
Sehnsüchte im Genusse nicht erkalten.<br />
<br />
Ich schaue dich erfüllt wie hinter Glas,<br />
Und feine Kräfte, angefeuert, rinnen<br />
Mit einem Dufte wie von Sommergras<br />
<br />
Mit tief geheimnisvoller Glut nach innen.<br />
Ich darf ein Bild, an dem die Zeit genas<br />
Und das durch ihr Verfließen glänzt, gewinnen.]]></content:encoded>
		</item>
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